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Wolfsmanagement

Flugzeug sucht Wolf in der Lüneburger Heide

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dpa/Ini
am
07.03.2016

Lüneburg - Erstmals wird per Flugzeug nach einem verhaltensauffälligen Wolf in der Heide gesucht. Mit an Bord: ein vom niedersächsischen Umweltministerium beauftragter Mitarbeiter mit einem Empfänger, der den besenderten Wolf aufspüren soll.

Der verhaltensauffällige Wolf in der Heide wird jetzt mit Hilfe eine Flugzeuges gesucht. Ein vom niedersächsischen Umweltministerium beauftragten Mitarbeiter soll mithilfe eines Empfängers den besenderten Wolf aufspüren. Ob das Tier entdeckt wurde, sagte der Experte nach dem Flug nicht.

Abschuss nur als letztes Mittel

Der Sprecher der Umweltministeriums in Hannover gab bekannt, dass die Aktion auf einige Tage angelegt sei. Das Umweltministerium setze zunächst auf ein Vergrämen des Tieres. Das bedeutet, dass der Wolf etwa durch Lärm oder Beschuss mit Gummigeschossen wieder auf mehr Distanz zum Menschen gebracht werden soll.

Das Tier könne aber auch eingefangen und in ein Gehege gebracht werden. Ein Abschuss des geschützten Tieres, das jegliche Scheu vor Menschen verloren hat, soll das letzte denkbare Mittel sein.

Wolf ohne jegliche Scheu

Der verhaltensauffällige Wolf, der schon seit längerem für Schlagzeilen sorgt, war zuletzt einer Spaziergängerin mit Kinderwagen und Hund hinterhergelaufen. Auch soll er sich an einem Zaun der Flüchtlingsunterkunft in Bad Fallingbostel zum Schlafen hingelegt haben. Nach der Rückkehr der Wölfe ist es laut Ministerium das erste Mal, dass gegen eines der Tiere vorgegangen wird.

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