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Fördergelder für regionale Vermarktung

von , am
11.02.2015

Hannover - Betriebe, die landwirtschaftliche Produkte vor Ort verarbeiten oder regional vermarkten, haben jetzt Chancen auf Fördergelder des Landes und der EU, 25 Mio. Euro insgesamt.

Vollständige Antragsunterlagen sind zum 15. März 2015 bei uns einzureichen. © Mühlhausen/landpixel
Das Land Niedersachsen zahlt zukünftig Fördergelder an Betriebe, die landwirtschaftliche Produkte vor Ort weiterverarbeiten oder regional vermarkten. Bis zum Jahr 2020 stünden insgesamt rund 50 Millionen Euro dafür bereit, überwiegend handele es sich um EU-Gelder.
 
Die Fördersätze sind gestaffelt. Der Zuschuss beträgt - je nach Art des Vorhabens und des Unternehmens - zwischen 10 und 50 Prozent der Investitionssumme. Das teilte der niedersächsische Landwirtschaftsminister Christian Meyer am Montag mit. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sollen im Wettbewerb gestärkt werden. Die Antragstellung erfolgt im Rahmen einer Stichtagsregelung. Vollständige Antragsunterlagen sind zum 15. März 2015 bei uns einzureichen.

Auch Ressourcenschonung wichtig

Die infrage kommenden Projekte müssen eine Reihe von Kriterien erfüllen: Gefördert wird nur, wer zusammen mit landwirtschaftlichen Erzeugern oder Lieferanten beispielsweise Feldfrüchte, Obst und Gemüse oder tierische Produkte lagert, aufbereitet oder weiterverarbeitet. Zudem muss das Projekt Ressourcen wie Energie oder Wasser einsparen helfen. Mindestens 20 % der förderfähigen Investitionskosten müssen unmittelbar der Ressourceneinsparung dienen und der Ressourcenverbrauch muss um mindestens 10 % gesenkt werden. Die Verbesserung der Ressourceneffizienz ist durch die Vorlage eines Gutachtens eines unabhängigen Sachverständigen nachzuweisen.
 
Die Freie Hansestadt Bremen und das Land Niedersachsen haben für die EU-Förderperiode 2014-2020 wieder ein gemeinsames, länderübergreifendes Programm zur Förderung der ländlichen Räume aufgestellt. Dieses Förderprogramm PFEIL (Programm zur Förderung der Entwicklung im ländlichen Raum) wurde der EU-Kommission zur Notifizierung vorgelegt. Eine Genehmigung durch die EU-Kommission wird voraussichtlich im Sommer 2015 erfolgen. Daher ist eine Bewilligung von Anträgen vorerst nur unter Vorbehalt möglich. 
 
Die aktuelle Förderrichtlinie und die zu nutzenden Vordrucke für das Antragsverfahren finden Sie zum Herunterladen auf der Seite der Landwirtschaftskammer Niedersachen. Klicken Sie hier.
 
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