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Gemüseanbau weiter auf Wachstumskurs

von , am
20.10.2015

In Deutschland bauen immer weniger Betriebe immer mehr Gemüse an. So ist die Anbaufläche von Gemüse zwischen 2000 und 2004 um 11,4 % auf 111746 ha gestiegen, während die Zahl der Gemüsebauern gleichzeitig um 17,5 % auf 11938 schrumpfte. Die Produktionsmenge erhöhte sich seit der letzten allgemeinen Erhebung für den Gemüseanbau im Jahr 2000 um 9,4 % auf 3,1 Mio. t Gemüse. Gemüseanbau findet in Deutschland fast ausschließlich im Freiland statt; nur 1370 ha oder gut 1 % der Gesamtfläche befinden sich unter Glas.
Die der Fläche nach wichtigsten Gemüsearten in Deutschland waren im vergangenen Jahr Spargel – im Ertrag - mit 16744 ha, Möhren und Karotten mit 10504 ha, Speisezwiebeln mit 9111 ha, Weißkohl mit 7025 ha, Blumenkohl mit 5679 ha, Frischerbsen mit 5503 ha, Eissalat mit 4901 ha sowie Grüne Pflückbohnen mit 4433 ha. Spargel als Spitzenreiter wurde auf 18 % der gesamten Frischgemüseanbaufläche erzeugt. zwischen 2000 und 2004 nahm das Spargelareal in Deutschland um 28 % zu. Fast ebenso stark wurden die Flächen mit Frischerbsen und Speisezwiebeln ausgedehnt, nämlich um 25 % und 21 %. Der Anbau von Salaten sowie Möhren und Karotten legte immerhin noch deutlich zweistellig zu. Auf Bundesebene rückläufig ist der Anbau von Gurken, Spinat, Kopfsalat und Brokkoli, und zwar um 5 % bis 15 %.

Zentren des deutschen Gemüseanbaus sind unverändert Nordrhein-Westfalen mit einer Freilandfläche von zuletzt 20458 ha, Niedersachsen mit 18376 ha, Rheinland-Pfalz mit 15331 ha, Bayern mit 12463 ha sowie Baden-Württemberg mit 9380 ha. Auf diese fünf Länder entfielen zuletzt 68 % der gesamten Gemüseanbauflächen.

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