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Investition

Goldschmaus Gruppe eröffnet Schlacht‐ und Zerlegebetrieb in Oldenburg

Rindertransport
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Redaktion LAND&Forst, LAND & Forst
am
18.04.2019

Die Goldschmaus Gruppe hat die im Dezember angekündigte, komplette Neuaufstellung des Rinderschlachtbetriebes in Oldenburg abgeschlossen. 15 Millionen Euro investierte das Unternehmen in den Betrieb, den es im vergangenen Jahr zu 100 Prozent in die Goldschmaus Gruppe integriert hatte und der jetzt als Goldschmaus Rind GmbH & Co. KG firmiert.

Modernisierung für mehr Tierschutz

Unter der Maßgabe von Tierschutz und Lebensmittelsicherheit nahm die Goldschmaus  Gruppe massive bauliche und strukturelle Veränderungen in dem Rinderschlachtbetrieb vor.  Der Stallbereich mit Annahme der Tiere, den Wartebuchten und dem Zutrieb wurde nach  neuesten Erkenntnissen konzipiert und komplett saniert. Gleiches gilt für den kritischen  Prozessbereich der Betäubung. In diesen neuralgischen Bereichen installierte das  Unternehmen Videoüberwachungssysteme, um den Tierschutz im gesamten Betrieb  abzusichern. Die Goldschmaus Gruppe setzt, wie am Stammsitz in Garrel, auch in Oldenburg  ausschließlich auf eigene Mitarbeiter.  

"Wie haben die damalige Situation sehr lange und genau analysiert und dann konsequente Entscheidungen für den Tierschutz und die Lebensmittelsicherheit getroffen", fasste die Geschäftsführung zusammen. "Wir wissen um die hohe Verantwortung, die wir für Mensch und Tier haben. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, diesen Weg zu gehen."  

Positiv für Lebensmittelsicherheit und Qualität

Die Goldschmaus Gruppe modernisierte den Schlachtbetrieb in den vergangenen Monaten komplett, baute den Zerlegebereich völlig neu auf und installierte modernste Kältetechnik sowie neue Lüftungsanlagen. Diese großflächigen Investitionen haben auch positive Effekte auf die Lebensmittelsicherheit und Produktqualität. Zusammen mit den vorgenannten Maßnahmen in puncto Tierschutz sichern diese Investitionen die Zukunftsfähigkeit des Standortes. Er ist für die Region wichtig, erlaubt er doch kurze Transportwege für die hiesigen Tiere. 

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