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Greening: Zwischenfrüchte nicht vergessen!

von , am
17.06.2015

In diesem Jahr ist das Greening erstmalig verpflichtend. Wichtig für alle Ackerbauern: Vom 1. Juni bis 15. Juli ist ab einer Ackerfläche von 10 ha die Anbaudiversifizierung einzuhalten!

Die drei Komponenten des Greening: der Anbaudiversifizierung, dem Erhalt von Dauergrünland und der Bereitstellung ökologischer Vorrangflächen. © Werner Raupert
Neben der Wahrung der Antragsfrist, die am 15. Mai ablief, ist im Jahr 2015 das Greening erstmalig verpflichtend für die meisten Landwirte. Dabei muss die Anbaudiversifizierung von allen Betrieben ab einer Ackerfläche von 10 ha eingehalten werden. Beträgt die Ackerfläche zwischen 10 und 30 ha, so müssen im Referenzzeitraum vom 1. Juni bis 15. Juli mindestens zwei verschiedene Früchte angebaut werden. Darüber hinaus ist darauf zu achten, dass die Hauptfrucht maximal 75 % der Anbaufläche beansprucht. Bei Betrieben mit einer Flächenausstattung von mehr als 30 ha Ackerland sind zur Erfüllung des Kriteriums Anbaudiversifizierung 3 verschiedene Kulturen von Nöten.
 
Außerdem ist auch hier darauf zu achten, dass die Hauptfrucht nicht mehr als 75 % der Ackerfläche ausmacht. Insgesamt darf diese zusammen mit der Frucht, die in Bezug auf die Anbaufläche an zweiter Stelle steht, 95 % der Ackerfläche nicht überschreiten. Von der Anbaudiversifizierung sind neben den Betrieben mit weniger als 10 ha Ackerfläche auch diejenigen Betriebe ausgenommen, die über weniger als 30 ha Ackerfläche bewirtschaften und deren Anteil an Grünland gleichzeitig mindestens 75 % beträgt. Antragssteller mit Zweitfruchtanbau sollten unbedingt ihr derzeitiges Anbauverhältnis auf die GAP-Antragsbedingungen hin überprüfen.
 
Ausgenommen von der Teilnahme sind lediglich ökologisch wirtschaftende Betriebe, Betriebe mit einer Ackerfläche von unter 10 ha und solche mit einer Ackerfläche von unter 30 ha, bei denen der Anteil des Grünlands an der gesamten bewirtschafteten Fläche mindestens 75 % beträgt. Das Greening besteht aus drei verschiedenen Komponenten: der Anbaudiversifizierung, dem Erhalt von Dauergrünland und der Bereitstellung ökologischer Vorrangflächen. Die Bedingungen aller dieser Komponenten müssen erfüllt werden, um den vollständigen Erhalt der Prämie sicherzustellen.
 
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