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"Grüne Studiengänge" in Niedersachsen voll im Trend

von , am
07.08.2015

Grüne Studiengänge sind in Niedersachsen sehr beliebt! Niedersächsische Unis und Fachschulen verzeichnen immer mehr Studierende im Bereich Agar-, Forst- und Ernährungswissenschaften.

Wer den Bachelor will, muss vorher ein zwölfmonatiges Praktikum ableisten.
Im Wintersemester 2014/2015 waren in den Fachbereichen Agrar-, Forst und Ernährungswissenschaften einschließlich Gartenbau 5.010 Studenten an einer Universität und 3.325 an einer Fachhochschule in Niedersachsen eingeschrieben. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 13,9 Prozent an den Unis und von 6,7 Prozent an den Fachhochschulen.
 
Angeboten werden die "Grünen Studiengänge" grundsätzlich zulassungsfrei von der Universität Göttingen (Agrarwissenschaften und Ökosystemmanagement mit fünf verschiedenen Fachrichtungen), der Universität Hannover (Gartenbauwissenschaften) und der Fachhochschule Osnabrück (Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur mit elf verschiedenen Studiengängen).

Zwölf Monate Praktikum für den Bachelor

Vorausgesetzt wird in Osnabrück die Fachhochschulreife und an den Universitäten das Abitur. Bis zum Bachelor-Abschluss wird von allen Fachbereichen zusätzlich ein zwölfmonatiges Praktikum auf einem landwirtschaftlichen Betrieb gefordert. Die Hochschulen betreiben zusätzlich eigene Versuchsbestriebe, um den Studierenden eine praxisnahe Ausbildung zu ermöglichen.
 
Nach dem Bachelor-Abschluss sind die Absolventen für einen Masterstudiengang im "Grünen Bereich" qualifiziert. Sehr begehrt und deshalb zulassungsbeschränkt sind die Pferdewissenschaften in Göttingen. Die Fachhochschule Osnabrück bietet diesen Fachbereich als einzige Hochschule deutschlandweit bereits im Bachelor-Studium an.

Doppelt qualifiziert zum Agrarjournalisten

Neu in Osnabrück ist ab dem Wintersemester 2015/2016 der Masterstudiengang Medien- und CSR-Kommunikation. Damit erhalten erstmalig in Deutschland Nachwuchskräfte mit agrar- und ernährungswirtschaftlichem oder kommunikations- oder medienwissenschaftlichem Hintergrund die Möglichkeit, sich eine Doppelqualifikation anzueignen. Mit solider Fachkenntnis über die Abläufe der Agrar- und Ernährungswirtschaft sollen die Absolventen in der Unternehmenskommunikation oder als Agrarjournalisten tätig werden.
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