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Aus den Regionen

Grüne Woche: Für Niedersachsen "mehr als positiv"

von , am
29.01.2013

Berlin - Die Bilanz der Niedersachsen auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) ist am vergangenen Freitag nach sieben Messetagen "mehr als positiv" ausgefallen.

Wie die Marketinggesellschaft der niedersächsischen Land- und Ernährungswirtschaft mitteilte, wurden die Stände der sieben Ausstellergemeinschaften aus vielen Regionen des Landes und aus dem Partnerland Bremen mit Bremerhaven und die Stände der zehn Einzelaussteller am ersten Samstag "regelrecht gestürmt" nachdem der Messeauftakt am Freitag etwas verhalten gewesen sei. "Samstag war Wahnsinn", erklärte die Leiterin des Bremer Standes, Nadine Reitz. Sie freute sich ebenso wie alle Ausstellergemeinschaften über Besucher aus aller Welt, die sich für die touristischen Highlights der Hansestadt interessiert und die unter anderem mehr als 6.000 Fischbrötchen und 150 Bleche frisch gebackenen Apfelkuchen vertilgt hätten.
 
Sehr zufrieden waren laut Angaben der Marketinggesellschaft auch die beiden Neulinge in der Niedersachsenhalle, das Unternehmen "Zum Dorfkrug" und die J. Bünting Teehandelshaus GmbH und Comp. "Unsere Erwartungen wurden voll erfüllt", sagte der Standleiter des Neu Wulmsdorfer Feinkostherstellers Zum Dorfkrug - Produktions- und Handelsgesellschaft und Co. KG., Manfred Kron. Allein 500 Liter Rote Grütze und 150 Liter Vanillesauce in Probierportionen seien bisher über den Tresen gegangen. Das sei mehr gewesen als man dabei gehabt habe, so dass man habe nachordern müssen, so Kron. Am Bünting-Stand seien bis Freitag rund 5.000 Tassen Echter Ostfriesentee ausgeschenkt worden.
 
"Leicht besser als vergangenes Jahr" bewertete Fleischermeister Ludger Fischer aus Vechta die laufende Grüne Woche; er ist mit seinem Oldenburger Knochenschinken seit mehr als 20 Jahren in der Niedersachsenhalle dabei. Die Marketinggesellschaft wies darauf hin, dass er mehr als 200 ganze Schinken seit dem diesjährigen Messebeginn für seine Schinkenbrötchen aufgeschnitten habe, die für Stammkunden "Kult" seien.
Auch Jan Köpcke vom Förderverein Integriertes Obst aus dem Alten Land zeigte sich zufrieden; er bot Kostproben der neuen Apfelsorte Red Prince an. Mehr als 3 Tonnen Äpfel seien von ihm und seinem Team bisher verteilt worden.
 
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