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Heuhotels: Gut schlafen auf niedersächsisch

von , am
13.05.2015

Mit sechs Heuhotels gingen die Heuhotels in Niedersachsen 1985 an den Start, inzwischen hat sich die Zahl dieser Ferienhöfe auf rund 30 konsolidiert.

Heuhotel-Gäste müssen einen Schlafsack mitbringen. © Mühlhausen/landpixel
Seit nunmehr 30 Jahren bieten Heuhotels, die niedersachsischen Urlaubshöfe die rustikale Variante des Landtourismus an. Besonders beliebt sind die duften Betten in uriger Atmosphäre bei Radfahrern, Wanderern sowie Kindergartengruppen oder Schulklassen. Aber auch Frischvermählten wird gern ein Gutschein für eine romantische Nacht im Heu geschenkt.
 
Vor 30 Jahren kreierten Mitgliedsbetriebe die AG Urlaub und Freizeit auf dem Lande erstmals die Heuhotels. Die Idee fand schnell Freunde, und viele Nachahmer weit über Niedersachsen hinaus. Mit sechs Heuhotels gingen die Ferienhöfe 1985 an den Start, zwischenzeitlich boomte dieses Angebot, inzwischen hat sich die Zahl der Heuhotels auf rund 30 konsolidiert.

Schlafsack und Taschenlampe muss sein

In einem kleinen Flyer hat die Arbeitsgemeinschaft alle Adressen aufgelistet und zu attraktiven Routen zusammengestellt. Radfahrer können als Rast unterwegs die Melkhus ansteuern. Die Betreiberinnen der Melkhus wie auch der Heuhotels geben so ganz nebenbei viele Informationen zu moderner Landwirtschaft weiter. Ins Gepäck gehört bei den Gästen der Heuhotels ein eigener Schlafsack, eine Taschenlampe ist ebenfalls nützlich. Die Übernachtung mit Frühstück und natürlich Duschgelegenheit kostet für Erwachsene 17,17 bis 19,19 Euro, Kinder von sieben bis zwölf Jahren zahlen 9,99 bis 16,16 Euro, noch Jüngere 7,77 bis 11,11 Euro.
 
Alle Informationen zu den mehr als 400 Urlaubshöfen in Niedersachsen stehen unter www.bauernhofferien.de, wer lieber individuell informiert werden möchte, fragt unter der Telefonnummer 042 31 - 96 65 – 0 nach.
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