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Highland Rinder: Mit großen Hörnern und langen Haaren

von , am
04.06.2015

Mit Striegel, Föhn und Co. bekommen die langhaarigen schottischen Hochland-Rinder den letzten Schliff für die Jungtierschau, der alljährliche Höhepunkt des Highland Cattle Zuchtverbandes Niedersachsen.

Sieger und Reservesieger der Färsen- und Bullenwertung (v.l.): Gerold Lintelmann mit Shirley of Greenfield; Uwe Gebel mit Nikaja vom Weetfeld, Sven Frerichs mit Prionnsa Dubh 2nd of of Craigowmill sowie André Heisterkamp mit Philip vom Haarstrang. © Werner Hoppe
Für Züchter der Rasse Highland Cattle steht außer Frage: Das schottische Hochland-Rind ist" das schönste Rind unter der Sonne". Die Rinder haben dekorative Hörner, die bis zu 1,40 m Spannweite erreichen können. Auch mit den schmucken langen Haaren zieht es die Betrachter in seinen Bann. Aus großen, kristallklaren Augen lugt das Highland Rind unter seiner wilden Stirnmähne hervor. Mit seinem langen Fell ist es absolut winterhart und wetterfest. Es benötigt keinen Stall. Regen und Wind können den Naturpelz nicht durchdringen. Selbst Schnee bleibt auf dem isolierenden Haarkleid liegen.

Kälberaufzucht am Euter der Mutter

Die Stärke einer Highlandkuh ist das ohne Hilfe auf der Weide geborene Kalb, das dann natürlich am Euter der Mutter aufgezogen wird. Kalbungen können problemlos auch bei minus 20 °C und bis ins hohe Kuhalter von 15 bis 20 Jahren erfolgen. Aus den frischen Kräutern und Gräsern auf den häufig extensiv genutzten Weiden im Sommer und duftigem Heu im Winter erbringt das Highland Cattle durch die gesunde Bewegung an der frischen Luft ein außergewöhnlich schmackhaftes Fleisch.

"Bestmöglicher persönlicher Anblick" ist wichtig

Die besten Zuchttiere der Rasse zeigten sich  zum 25-jährigen Verbandsjubiläum dem prüfenden Auge von Wertungsrichter Friedrich Averbeck von der Masterrind in Verden von ihrer besten Seite. Gastgeber und Organisator der Jubiläumsschau war Günter Brand, der Geschäftsführer des Verbandes. Es gab fünf Bullen- und acht Färsenklassen (mit 20 bzw. 42 Tieren) zu bewerten. Bei der Jungtierschau gehe es um "den bestmöglichen persönlichen Anblick der Tiere", klärte Stefan Wreczycki aus Voltlage für die Laien unter den Hunderten von Besuchern auf. 

Mehr zur Jungtierschau lesen Sie in der LAND & Forst Ausgabe  23/2015 auf Seite 47. Möchten Sie die LAND & Forst für einen Monat gratis zum Probelesen bestellen? Dann klicken Sie hier?

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