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Hofreport: Erdbeeren und Legehennen sind gefragt

von , am
20.06.2014

Salzdahlum - Die Erdbeeren sind reif und Johannes Weber, Verwalter der Domäne Salzdahlum, hat keine Minute mehr frei. Lesen Sie, wie die Pflücksaison der roten Feldfrüchte für ihn bisher gelaufen ist.

Gut 10 Hektar Erdbeeren bauen Johannes Weber und seine Familie an. Die Kultur ist ein wichtiges Standbein des Betriebes. Bis zu 70 Prozent der täglichen Ernte werden in den frühen Morgenstunden gepflückt und dann erst einmal im Kühlraum untergebracht: "Wir verkaufen ausschließlich tagfrische Ernte", hält Johannes Weber fest. Die Früchte werden bis zum Verkauf auf etwa 5°C heruntergekühlt. "Wir könnten sie auch kühler lagern, dann würden sie sogar noch besser halten. Aber wenn wir sie dann aus der Kühlung holen, beschlagen die Schälchen und lassen sich schlechter verkaufen."
 
Jetzt  fährt Johannes Weber aufs Feld. Dort sind schon zahlreiche Selbstpflücker bei der Arbeit. Für 2,50 Euro können sie sich zurzeit ein Kilo pflücken und dabei natürlich auch die eine oder andere Erdbeere schon auf dem Acker genießen. "Bis um 10 Uhr kommt oft der erste Schwung zum Pflücken, dann nochmal mittags und schließlich in den Abendstunden wieder", weiß Johannes Weber.
 
500 bis 600 Kilogramm Erdbeeren werden von den Pflückern an einem Tag wie heute geerntet, bei angenehmen Temperaturen um die 20 Grad Celsius und ohne Regen. Nach ein paar Regenstunden kann es sein, dass 200 Kilogramm ausreichen. An einem guten Samstag können es aber auch 800 Kilogramm werden. 

Unwetter mit Folgen

Johannes Weber geht durch den Bestand, bückt sich immer wieder, streich die Blätter zurück und schaut sich die Früchte an. In den vergangenen Tagen gab es zwei Unwetter mit Hagel und Starkregen und zwischendurch Temperaturen von bis zu 35 Grad Celsius. "Das hat natürlich auch unseren Erdbeeren zugesetzt", bemerkt Weber und zeigt die Schäden: Die Sorte Darselect hat besonders gelitten. Hagelschläge haben die Früchte verletzt. Wasserflecken sind, vermutlich verstärkt durch den Hagel, deutlich zu sehen. "Eigentlich ist diese Sorte sehr witterungsbeständig, weil sie fester ist." Weber hofft auf kühleres und trockenes Wetter, damit der Grauschimmel die verletzten Stellen nicht angreift.
 
Anders ist es bei der Sorte Sonata, die Hauptsorte der Domäne. Fünf Hektar sind derzeit damit bepflanzt. "Bei der Sonata hat das Laub Schutz geboten und dadurch sind die Früchte kaum beeinträchtigt."
 
 
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