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Umfrage

Hundesteuer: Seelze kassiert besonders ab

Bund der Steuerzahler Niedersachsen-Bremen
am
13.06.2016

Der Bund der Steuerzahler hat die Höhe der Hundesteuer in niedersächsischen Städten verglichen – mit erstaunlich großen Unterschieden.

Besonders viel Hundesteuer müssen Hundehalter in der Stadt Seelze (Region Hannover) zahlen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Bundes der Steuerzahler unter den 90 niedersächsischen Städten und Gemeinden ab 20.000 Einwohnern.

In Seelze würden jährlich 158 Euro für den ersten Hund fällig und damit mehr als doppelt so viel wie im Durchschnitt (74 Euro). Freiwillig verzichtet keine der untersuchten Kommunen auf die Erhebung der Hundesteuer.

Auch Hannover und Hildesheim teuer

Neben Seelze sind auch die Städte Hannover (132 Euro) und Hildesheim (126 Euro) ein besonders teures Pflaster für Hundehalter. Mit Ausnahme Wolfsburgs (96 Euro) verlangen alle Großstädte Niedersachsens einen dreistelligen Jahresbetrag für den Ersthund.

Doch auch eine Kleinstadt wie Bad Harzburg fordert stolze 108 Euro pro Jahr. Relativ hundefreundlich zeigt sich dagegen die Stadt Verden (Aller). Dort kostet der Vierbeiner lediglich 24 Euro pro Jahr, gefolgt von der Stadt Friesoythe und der Gemeinde Moormerland mit jeweils 30 Euro.

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