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Landesjägerschaft Niedersachsen

Illegale Tötung eines Seeadlers scharf verurteilt

Landesjägerschaft Niedersachsen/red
am
17.02.2016

Die Landesjägerschaft Niedersachsen verurteilt den jetzt bekannt gewordenen Vorfall einer illegalen Tötung eines Seeadlers im Landkreis Stade auf das Schärfste.

Das erschossene Weibchen wurde in seinem Nest nahe der Gemeinde Balje entdeckt. Die Landesjägerschaft Niedersachsen verurteilt den jetzt bekannt gewordenen Vorfall einer illegalen Tötung eines Seeadlers im Landkreis Stade mit besonderer Schärfe.

Helmut Dammann-Tamke, Präsident der Landesjägerschaft Niedersachsen: „Die illegale Verfolgung von Greifvögeln ist alles anderes als ein Kavaliersdelikt und wir distanzieren uns ausdrücklich und in aller Form von dieser Tat.“

Gleichzeitig warnte er aber vor voreiligen Schlüssen und Verallgemeinerungen: Noch seien die genauen Umstände der Tat nicht gänzlich geklärt.

Strafrechtliche Verfolgung und verbandsinterne Maßnahmen

Sollte sich bei den polizeilichen Ermittlungen aber herausstellen, dass es sich um einen Jäger und Mitglied des Verbandes handele, habe er neben einer strafrechtlichen Verfolgun und g auch mit verbandsinternen Disziplinarmaßnahmen zu rechnen.

„Für strafrechtlich bewährte Artenschutzvergehen haben wir weder Verständnis noch Platz in unserem Verband“, sagte Dammann-Tamke mit Blick auf die bereits im Jahre 2007 unterzeichnete Hannoversche Erklärung gegen illegale Verfolgung von Greifvögeln in Niedersachsen.

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