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ISN - Schweinepreis vom 21. Oktober

von , am
21.10.2014

Der Schweinemarkt zeigt sich in diesen Tagen gut ausgeglichen. Hier die aktuellen Informationen.

Der Schlachtschweinemarkt steht weiter unter Druck. © Diekmann-Lenartz
Nach Angaben der ISN werden die angebotenen Partien zügig von den Schlachtunternehmen aufgenommen und von Überhängen sei keine Rede mehr. Unterstützung, das Angebot abzuarbeiten, kommt aktuell aus Polen. Hier ist die Nachfrage nach deutschen Schweinen in den vergangenen Wochen stetig gestiegen, berichet die ISN.
Auf der anderen Seite beobachten Markteilnehmer eine verhaltene Abgabebereitschaft seitens der Mäster, die mit wieder leicht festeren Preisen rechnen. Für kurzfristig steigende Preise scheint aber das Angebot noch zu umfangreich zu sein.

Für eine weitere Entspannung könnte laut ISN der anziehende Fleischexport, insbesondere nach Asien sorgen. Schlachtunternehmen berichten, dass hier zuletzt gestiegenes Kaufinteresse bestand. Die Preise in China sind in den vergangenen Wochen deutlich gestiegen. Ob die Lieferungen von China nach Russland zusätzliche Lücken für europäisches Fleisch öffnen, muss sich zeigen. Auch die Zulassung von Tönnies für den Export in die USA ist sicherlich ein positives Zeichen, um lukrative Alternativen für den russischen Markt zu erschließen.

Aktuelle Preise

Bei der Auktion der Internet Schweinebörse am Dienstag wurden von insgesamt 2.730 angebotenen Schweinen 2.630 Schweine im Durchschnitt zu einem Preis von 1,45 Euro/kg SG (+1 Cent zur letzten Auktion) in einer Spanne von 1,43 Euro bis 1,47 Euro verkauft. Eine Partie mit 100 Schweinen wurde nicht verkauft, da der geforderte Mindestpreis nicht erreicht wurde.
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