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ISN - Schweinepreis vom 3. Juli

von , am
04.07.2013

Das Angebot an schlachtreifen Schweinen ist aktuell durchweg knapp. Hier die aktuellen Informationen.

Der Schlachtschweinemarkt steht weiter unter Druck. © Diekmann-Lenartz
 Die Schlachtunternehmen zeigen ein reges Kaufinteresse an den zur Verfügung stehenden Partien, die sich zügig platzieren lassen. Auch bei der Anlieferung gibt es häufig nicht die üblichen Wartezeiten, sondern die Tiere können zügig abgeladen werden. Dennoch mussten in den vergangenen Tagen Schweine auf der Basis der diktierten Hauspreise vermarktet werden. Der Wettbewerbsdruck zwischen den Schlachtunternehmen reicht anscheinend nicht aus, eine von Angebotsseite eigentlich zu erwartende Preisverbesserung durchzusetzen. Die angekündigten sommerlichen Temperaturen in den nächsten Tagen könnten dringend benötigte Impulse im Fleischverkauf initiieren. Die heutigen Auktionsergebnisse der Internet Schweinebörse spiegeln die Verunsicherung des Marktes durch die Hauspreise der Schlachtunternehmen wider. Die Tendenz ist unsicher.

Sauenmarkt

Das Angebot an Sauen zur Schlachtung fällt weiterhin unterdurchschnittlich aus und wird nach Aussage der Vermarkter von den Schlachtunternehmen gut nachgefragt. Auf dem Sauenfleischmarkt laufen die Geschäfte nur verhalten, aber auf unverändertem Niveau. Mindestens stabile Preise dürften die Folge sein.

 

Aktuelle Preise

Bei der Auktion der Internet Schweinebörse vom 3. Juli wurden von insgesamt 2.460 angebotenen Schweinen in 16 Partien 1.430 Schweine in zehn Partien im Durchschnitt zu einem Preis von 1,70 €/kg SG in einer Spanne von 1,695 € bis 1,71 € verkauft. Das ist ein Verlust von 6 Cent gegenüber der Vorwoche. Es wurden sechs Partien mit 1.030 Schweinen nicht verkauft, da der geforderte Mindestpreis von 1,68 bis 1,735 € nicht erreicht wurde.
 
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