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ISN - Schweinepreis vom 7. Juli

von , am
08.07.2014

Damme – Am Schlachtschweinemarkt übersteigt das Angebot die Nachfrage, die Fleischgeschäfte sind verhalten. Hier die aktuellen Informationen.

Der Schlachtschweinemarkt steht weiter unter Druck. © Diekmann-Lenartz
Die Kaufzurückhaltung der Schlachtunternehmen hat zu einer spürbaren Verunsicherung auf dem Schlachtschweinemarkt geführt. Es können nicht mehr alle Partien zeitnah platziert werden, zudem melden Erzeuger aus Angst vor weiteren Preisrückgängen reichlich Schweine an.
Ursache für den deutlichen Nachfragerückgang nach lebenden Schweinen ist dem Vernehmen nach die Situation auf dem Fleischmarkt. Der Lebensmittelhandel hat sich offenbar durchsetzen können und in den letzten Wochen keine entsprechend höheren Fleischpreise zugelassen. Zudem schwächelt bekanntlich der Export und die fehlenden Absatzmöglichkeiten nach Russland drücken auf die Fleischpreise.
Aus heutiger Sicht wird ein weiterer Preisrückgang kaum zu vermeiden sein. Die Auszahlungspreise dürften in der kommenden Woche noch einmal um 3 bis 5 Cent geringer ausfallen als in der aktuellen Woche. Es bleibt zu hoffen, dass sich durch diesen bitteren Preisrückgang der Markt wieder schnell freiläuft und neuen Schwung holen kann. Nach wie vor ist das Angebot an lebenden Schweinen insgesamt kleiner als im Vorjahr und auch die Schlachtgewichte sind aktuell rückläufig.

Aktuelle Preise

Bei der Auktion der Internet Schweinebörse am Montag wurden von insgesamt 3.050 angebotenen Schweinen in 20 Partien 950 Schweine in 5 Partien im Durchschnitt zu einem Preis von 1,75 Euro/kg SG (-7 Cent zur Vorwoche) in einer Spanne von 1,735 Euro bis 1,76 Euro verkauft. Es wurden 15 Partien mit 2.100 Schweinen nicht verkauft, da der geforderte Mindestpreis (1,74 Euro bis 1,81 Euro) nicht erreicht wurde.
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