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Aus den Regionen

Kein weiterer Verdacht auf Vogelgrippe

von , am
13.01.2015

Hannover - Aufatmen in den von Vogelgrippe-Fällen betroffenen Landkreisen: Die Aufhebungs-Untersuchung im Landkreis Cloppenburg wurde ohne weitere Verdachtsfälle abgeschlossen.

Heute beginnen die Aufhebungs-Untersuchungen im Landkreis Emsland. © Mühlhausen/landpixel
Die sogenannte Aufhebungs-Untersuchung für den Sperrbezirk im Landkreis Cloppenburg ist abgeschlossen. Es gibt keinen weiteren Verdacht auf Vogelgrippe. Im Sperrbezirk im Landkreis Cloppenburg gelten mit einem Radius von mindestens drei Kilometern um den Ausbruchsbestand seit dem 8. Januar die Maßregelungen und Bestimmungen zum Schutz gegen die Vogelgrippe wie im Beobachtungsgebiet.
 
Der Landkreis Cloppenburg wird entsprechend der rechtlichen Vorgaben das Sperr- und das Beobachtungsgebiet um den Ausbruchsbestand zum 18. Januar aufheben. Das Krisenzentrum des Landkreises Cloppenburg ist heute deaktiviert worden.
 
Im Landkreis Emsland sollen die Probenahmen für eine derartige Aufhebungs-Untersuchung heute beginnen. Falls auch dort die Ergebnisse negativ sind, wird ebenfalls der Sperrbezirk in einem Radius von drei Kilometern um den Ausbruchsbetrieb aufgehoben.

Möwe mit H5N8 in Greetsiel

Unterdessen hat das bundesweite Referenzlabor, das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems, bei einer in Greetsiel im Landkreis Aurich aufgefundenen Möwe die hochpathogene Form der Vogelgrippe H5N8 festgestellt. In einem Drei-Kilometer-Radius um den Fundort befinden sich jedoch keine anderen Hausgeflügel-Bestände. Weitere Maßnahmen sind daher nicht erforderlich. Gleichwohl appellierte Landwirtschaftsminister Christian Meyer an alle Geflügelhalter in Niedersachsen, weiterhin hohe Vorsicht und Aufmerksamkeit zu üben. "Die Einhaltung der Biosicherheitsmaßnahmen bleibt von größter Bedeutung", so der Minister.
 
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