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Aus den Regionen

Kohl & Co aus Niedersachsen

von , am
04.10.2015

Das Erntejahr im Gemüsegarten neigt sich mittlerweile dem Ende zu aber die Stände auf dem Wochenmarkt und die Regale in den Supermärkten sind prall gefüllt mit frischen Vitaminspendern von niedersächsischen Feldern.

Gemüse aus Niedersachsen ist gefragt. © netsuthep - Fotolia.com
Weißkohl, Möhren, Brokkoli und Spinat – die niedersächsischen Gemüseanbauer bieten die ganze gesunde Vielfalt an. So verschieden wie ihre Früchte sind auch die Gemüsebauern. Wie der Landvolk-Pressedienst schreibt, ist die Stimmung grundsätzlich etwas besser als im schwierigen Jahr 2014. Beim Weißkohl, der traditionell nach Russland exportiert wird, setzten große Ernten und das Russlandembargo die Märkte unter Druck. Die Lage hat sich aber inzwischen etwas entspannt, weil das Bundeslandwirtschaftsministerium Unternehmen mit einem Programm zur Förderung der Exportaktivitäten der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft unterstützt hat.

Beregnung war notwendig

In diesem Jahr konnten die niedersächsischen Bauern durch Beregnung trockene Phasen besser ausgleichen als die Landwirte in anderen Bundesländern und haben nun Gemüse, „das auf dem Feld gut dasteht.“ Auch wenn es aufwändig und teuer war. Die Landwirte hoffen nun, dass sich diese Anstrengungen auch bezahlt machen. In Deutschland haben sich die Gemüsebauern mit Convenience- und Snackprodukten einen neuen Markt erschlossen. Hier dominieren in Deutschland nach wie vor die frisch geschnittenen Salate, deren Absatz fast kontinuierlich gestiegen ist. Frisch geschnittenes Gemüse spielt dagegen trotz beachtlicher Wachstumsraten immer noch eine untergeordnete Rolle.
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