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Landessortenversuch zu Öko-Wintertriticale

© Walter Danneh
von , am
18.09.2014

Hannover - Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen hat Landessortenversuche zur Öko-Wintertriticale durchgeführt und ihre Ergebnisse jetzt vorgelegt.

Bei den Landessortenversuchen 2014 wurde Gelbrost auch im Öko-Triticale festgestellt. © hapo/landpixel
Die Landwirtschaftskammer (LWK) Niedersachsen stellte bei ihren Öko-Landessortenversuchen 2014  bereits Mitte März erste Gelbrostnester in Triticale, Weizen und Dinkel fest. Auch auf Öko-Praxisflächen wurden die LWK-Mitarbeiter schnell fündig. Ausgehend von Herbstinfektionen breitete sich der Gelbrost im milden Winter 2013/14 langsam aus.
 
"Die gut entwickelten Getreidebestände Ausgang des Winters, der frühe Vegetationsbeginn 2014 und die kühlen Nächte im März mit ausgeprägter Taubildung führten dann zu einer rasanten Ausbreitung des Pilzes. In den Sortenversuchen zeigten sich schnell teilweise sehr deutliche Sortenunterschiede hinsichtlich der Befallsstärke. Entsprechend stark differenzierten auch die Erträge", meldet die LWK Niedersachsen auf ihrer Internetseite, wo sie auch die Ergebnisse ihrer Landessortenversuche Öko-Wintertriticale zum herunterlanden bereithält.

EU erlaubt nur Öko-Saatgut im Landessortenversuch

Die LWK Niedersachsen weist darauf hin, dass laut EG-Verordnung grundsätzlich nur Bio-Saat- und Pflanzgut im Ökologischen Landbau erlaubt ist. Einen guten Überblick über das bundesdeutsche Gesamtangebot erhalte man schnell und tagesaktuell im Internet.
 
Unter http://www.organicxseeds.de/ seien alle ökologisch erzeugten, vertriebsberechtigten Saatgutpartien sortenspezifisch aufgelistet. Sei dort kein Saatgut der gewünschten Sorte gelistet, dürfe nach Antrag bei der Kontrollstelle auch konventionell erzeugte, ungebeizte Ware zum Einsatz kommen.
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