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Einzigartiges Forschungsprojekt

Landkreis Celle: Spatenstich für ein Stahlwasserrad

Lothar Bluhm
am
27.01.2016

Bannetze - An der Bannetzer Allerschleuse (Landkreis Celle) erfolgte jetzt der erste Spatenstich für ein weltweit einzigartiges Forschungsprojekt: Ein zwölf Meter breites Stahlwasserrad mit einem Durchmesser von elf Metern.

Das Stahlwasserrad wird an der Bannetzer Allerschleuse in direkter Nachbarschaft zu dem 2009 errichteten modernen Schlauchwehr erbaut. Die voraussichtlichen Kosten einschließlich Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen betragen rund elf Millionen Euro. Trotz vorhandener Minusgrade wurde bei den ersten Spatenstichen für die Forschungswasserkraftanlage durch Wissenschaftler und Politiker gewaltig Staub aufgewirbelt.

Stahlwasserrad als technische Revolution

Wie die niedersächsische Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajic betonte, gilt Niedersachsen insgesamt bisher als Vorreiter beim Ausbau der Windenergie. Aus Sicht der Landesregierung sei das jetzt geplante weltweit größte Stahlwasserrad herausragend. Die Nutzung des Wasserkraftpotenzials sei nicht nur aus ökologischer und energietechnischer Perspektive spannend. Es sei ein Best-practice-Beispiel für Technologietransfer aus der Wissenschaft in die Wirtschaft hinein. "Wir hier in Niedersachsen sind stolz darauf, dass wir ein Vorreiter bei den erneuerbaren Energien sind." Die Forschungswasserkraftanlage könne eine neue technische Revolution "Made in Niedersachsen" werden.

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