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Landkreis Cuxhaven: Milde Form der Vogelgrippe festgestellt

von , am
02.03.2015

Cuxhaven - In einem konventionellen Putenbestand Im Landkreis Cuxhaven wurde jetzt eine milde Form der Vogelgrippe (Infuenza-A-Subtyp H7) festgestellt.

Eine Gefahr für den Menschen durch die Variante H7 besteht nach dem derzeitigen Erkenntnisstand nicht. © Mühlhausen/landpixel
Die niedrigpathogene Variante H7, die jetzt in einem Putenbestand im Landkreis Cuxhaven ermittelt wurde, ist für die Tiere deutlich weniger gefährlich. Dieser Virus tauchte zuletzt 2013 in Niedersachsen auf und ist nicht mit den erloschenen Vogelgrippe-Ausbrüchen in den Landkreisen Cloppenburg und Emsland im letzten Jahr mit H5 N8 zu verwechseln. Eine Gefahr für den Menschen durch die Variante H7 besteht nach dem derzeitigen Erkenntnisstand  nicht.

Bekämpfung eingeleitet

Betroffen ist ein konventioneller Putenbestand mit ca. 23.500 Tieren ohne Freilandhaltung im westlichen Bereich des Landkreises Cuxhaven. Auf Grundlage der bisherigen amtlichen Ergebnisse wurden die Maßnahmen zur Bekämpfung dieser Tierseuche nach den bundesrechtlichen Vorschriften durch den Landkreis Cuxhaven eingeleitet. Der Bestand wurde gesperrt. Die Tiere des betroffenen Bestandes werden tierschutzgerecht getötet.

Sperrgebiet eingerichtet

Die Maßnahmen für ein niedrig pathogenes Influenzageschehen, also die Einrichtung eines Sperrgebietes von einem Kilometer um den Ausbruchsbetrieb, sind eingeleitet. In diesem Sperrgebiet befinden sich acht Kleinstgeflügelhaltungen, die 62 Hühner, 112 Enten und 25 Gänse gemeldet haben. Geflügel darf nicht verbracht werden. Gibt es 21 Tage nach Reinigung und Desinfektion des Betriebes keinen neuen Fall, können diese Maßnahmen wieder aufgehoben werden. Weiterhin sind epidemiologische Ermittlungen durchzuführen, um gegebenenfalls die Ursache sowie Kontaktbetriebe festzustellen. 
 
Das Lebensmittel- und Veterinärinstitut des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) in Oldenburg hat das positive Untersuchungsergebnis übermittelt. Die Proben wurden zur Bestätigung und weiteren Differenzierung des Subtyps an das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, Insel Riems, weitergeleitet.
 
Weitere Informationen zur Vogelgrippe siehe www.tierseucheninfo.niedersachsen.de unter Presseinformation. Freundliche Grüße Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Pressestelle Calenberger Str. 2 30169 Hannover Tel.: 0511-120-2135, -2136, -2137, -2095, Fax: 0511-120-2382
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