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Landkreis Osnabrück verhängt Bewässerungsverbot für Grünflächen

trockenriss-Wassermangel
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Birgit Greuner, LAND & Forst
am
02.09.2019

Der Landkreis Osnabrück hat wegen der Trockenheit bis Ende Oktober ein Bewässerungsverbot für öffentliche und private Grünflächen verhängt.

Ein Bewässerungsverbot in den Nachmittagsstunden hat der Landkreis Osnabrück jetzt verhängt. Wegen der anhaltenden Trockenheit ist es ab sofort zwischen 12 und 18 Uhr untersagt, öffentliche oder private Grünflächen zu beregnen. "Ein Verstoß gegen diese Anordnung kann mit einem Bußgeld bis zu 50.000 Euro geahndet werden", teilte der Pressesprecher des Landkreises am Freitag mit.

Hintergrund ist, dass sich die trockenen Sommer in diesem und im vergangenen Jahr negativ auf die Grundwasserstände ausgewirkt haben.

Chance auf schnelle Regeneration der Wasserstände

Mit der Anordnung soll Wasser gespart werden. Ein Großteil des Wassers verdunste zu diesen Zeiten ohnehin ungenutzt, hieß es. Das Verbot gilt bis Ende Oktober. Dabei ist es egal, ob Menschen Wasser aus einem eigenen Brunnen oder dem Trinkwassernetz nutzen. Wenn alle Wasser sparen würden, gäbe man die Chance auf eine schnelle Regeneration der Wasserstände.

Aus Fließgewässern dürfe weiterhin kein Wasser zur Beregnung genommen werden. In den vergangenen Monaten habe es nicht ausreichend geregnet und somit sei der Wasserstand in der Landschaft sehr niedrig.

Zuvor hatte die Stadt Melle im Kreis Osnabrück die Menschen aufgefordert, sparsam mit dem Trinkwasser umzugehen.

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