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Landvolk empfiehlt: 'Konflikte außergerichtlich lösen'

von , am
23.08.2013

Wo Menschen zusammenleben, gibt es Konflikte. Nicht wenige von ihnen enden vor Gericht. Eine Alternative ist die Mediation, die neuerdings das Landvolk Niedersachsen seinen Mitgliedern anbietet.

Gemeinsam lässt sich oft eine nachhaltige Lösung finden. © joakant/pixelio.de
Zwölf Mitarbeiter aus verschiedenen Kreisverbänden haben gemeinsam mit einigen Kolleginnen und Kollegen aus Nordrhein-Westfalen in Theorie und Praxis die Mediation, eine alternative Form der Konfliktlösung, geübt und mit einer abschließenden Supervision unter Beweis gestellt, dass sie das Verfahren beherrschen. Dazu gehören spezielle Techniken im Umgang mit Konflikten zwischen zwei oder mehr Beteiligten.

Ablauf der Mediation

Eine Mediation läuft in mehreren Schritten ab, wobei  je nach Art des Konflikts mehr oder weniger viel Zeit notwendig sein kann. Zunächst sollten die Probleme losgelöst von den beteiligten Personen erörtert werden. Der Mediator lenkt den Blick auf gemeinsame Interessen. Im Gespräch bieten sich idealerweise mehrere Lösungswege an. Auf jeden Fall müssen alle Beteiligten hinter den Entscheidungen stehen, die abschließend getroffen werden. Das ist die Garantie dafür, dass sie sich anschließend wieder erhobenen Hauptes gegenüberstehen und in die Augen sehen, ja sogar die Hand reichen können.

Ein wesentliches Kennzeichnen der Mediation ist Freiwilligkeit und der Wille, gemeinsam zu einer Lösung zu kommen. Sie wird von den Konfliktparteien unter Moderation des Mediators erarbeitet, er unterstützt sie dabei. Der Mediator führt die Konfliktparteien durch die Verhandlungen. Er bringt die Streitenden zum Reden und Zuhören, führt sie behutsam auf die richtige Fährte, damit sie sich schließlich versöhnen können. Im Laufe des Verfahrens macht sich der Mediator damit quasi selbst überflüssig. Gelegentlich kann sich auch eine Partei verabschieden, obwohl noch keine Lösung erarbeitet wurde - diese Alternative muss ebenfalls in Erwägung gezogen werden.


Ob nach der Übernahme des elterlichen Hofs oder im Alltag - aufgrund der großen Nähe der Menschen, die auf einem landwirtschaftlichen Betrieb zusammenleben, kann es leicht zu Meinungsverschiedenheit kommen. Um diese zu lösen bietet sich die Vermittlung durch einen Mediator an. Weitere Informationen zu diesem Thema sowie einen Link zur Liste der Mediatoren die beim Landvolk verzeichnet sind, finden Sie hier...
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