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Niedersachsen

Landwirtschaftskammer wird nicht aufgespalten

Hauptgebäude LWK Niedersachsen
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Anke Fritz, agrarheute
am
20.10.2016

Die zunächst im Gesetzentwurf vorgesehene Aufsplitterung der Landwirtschaftskammer Niedersachsen ist vom Tisch.

In der gestrigen Anhörung vor dem Agrarausschuss des Niedersächsischen Landtages wurde klar, die vorgesehene Aufsplitterung der Landwirtschaftskammer Niedersachsen in zwei Behörden steht nicht mehr zur Diskussion. „Damit kann eine leistungsfähige Selbstverwaltung sichergestellt werden“, betont Landvolk-Hauptgeschäftsführer Jörn Dwehus vor dem Agrarausschuss.

 

Landvolk fordert Aufgabenkatalog für die Kammer

Interessenskonflikte bei der Wahrnehmung eigener und übertragener Aufgaben seien organisatorisch zu vermeiden, diese könne die Selbstverwaltung in eigener Regie sicherstellen. Unter diesen Voraussetzungen sieht das Landvolk die vom Oberverwaltungsgericht Lüneburg angemahnte Trennung von eigenen und übertragenen Aufgaben der Landwirtschaftskammer gewahrt.

Weiterhin vermisst das Landvolk einen umfassenden Aufgabenkatalog der Landwirtschaftskammer. Nach Überzeugung des Verbandes sollten die Mitglieder der Landwirtschaftskammer in einem Aufgabenkatalog klar erkennen können, wofür ihre Beiträge verwendet werden.

Landvolk schlägt langfristige Zielvereinbarung vor

Bei den Finanzzusagen regt das Landvolk eine langfristige Sicherheit an und schlägt daher eine langfristige Zielvereinbarung mit den Vorgaben einer strategischen Fünf-Jahresplanung vor. Unter diesen Voraussetzungen werde die Landwirtschaftskammer ihrer Aufgabe als Kompetenzzentrum der Landwirtschaft in Form einer Selbstverwaltung gerecht werden können. „Die Landwirte brauchen in der aktuellen, wirtschaftlich schwierigen Phase eine unabhängige und flexible Selbstverwaltung an ihrer Seite, der sie vertrauen“, betonte Dwehus.

Mit Material vom Landvolk Niedersachsen

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