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Lohnunternehmer: Im Winter viel Gehölzpflege

von , am
28.01.2015

Eine Hauptsaison gibt es für viele Lohnunternehmer nicht. Denn auch im Winter wartet die Arbeit, mit Gehölzpflege und Winterdienst. So auch bei Lohnunternehmer Jens Faulhaber.

Kleinholz in Sekundenschnelle: Der Hacker ist motorisiert und kann bequem zu den Einsatzstellen gefahren werden. © Mühlhausen/landpixel
Eine Hauptsaison gibt es fast nicht für Lohnunternehmer Jens Faulhaber. Der Chef des agrar- und kommunaltechnischen Lohnbetriebes Faulhaber ist mit seinem Team das ganze Jahr über im Einsatz im südlichen Niedersachsen. Jetzt, in den Wintermonaten, rücken die vier Trupps dem üppig wuchernden Gehölz an öffentlichen Straßen und Radwegen zu Leibe.
 
Ausgestattet mit Radbagger mit Fällkopf, Motorsägen und mobilem Hacker sind die Mitarbeiter im Dreieck zwischen Hannover, Helmstedt und Göttingen im Einsatz. Wie beispielsweise am Ortseingang von Moringen: Während ein Mitarbeiter mit der Motorsäge Büsche abschneidet und ein weiterer mit einem Freischneider Gestrüpp entfernt, das zu nah an den Radweg heranwächst, entnimmt Jan-Philip Potziato auf seinem Radbagger gezielt Einzelbäume, um sie fein säuberlich abzulegen.

Öffentliche Hand als Auftraggeber

Eine weitere Kolonne mit einem mobilen Hacker macht aus dem Astmaterial schließlich Kleinholz. Orangefarbene Kleidung, Helme und Fahrzeuge - rein äußerlich sind die Mitarbeiter nicht von ihren Kollegen von den Straßenmeistereien zu unterscheiden. "Wir haben uns im Laufe der Jahre auf die öffentliche Hand als Auftraggeber spezialisiert", sagt der 43-jährige Firmenchef aus Seulingen im Eichsfeld (bei Duderstadt, Lk Göttingen), der über den örtlichen Maschinenring den Einstieg in die Lohnarbeiten fand. Denn schnell war für Jens Faulhaber klar, dass der elterlichen Hof zu klein war für eine eigene Existenz. Heute bewirtschaftet Faulhaber den Betrieb im Nebenerwerb, seine Familie mästet Sauen und er verarbeitet sie als gelernter Fleischer zur typischen Eichsfelder Mettwurst, verkauft wird mit Erfolg auch übers Internt.
 
1998 stieg er hauptberuflich über den Maschinenring in die Gehölzpflege, die Grünflächenpflege und den Winterdienst auf Post- und Industrieflächen ein. Zum ersten eigenen Unimog kamen erste Aushilfen, 1999 der erste feste Mitarbeiter, bereits ein Jahr später der zweite. Zur verbesserten Auftragslage trugen die Sparbemühungen mehrerer Kommunen in der Region bei, die zur Auflösung von eigenen kommunalen Baubetriebshöfen führte. Seit 2003 schließlich ist er als Subunternehmer auch für Straßenmeistereien im Einsatz.

Mehr dazu lesen Sie in der LAND & Forst Ausgabe 05/2015 auf Seite 54.

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