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Lüneburger Heide: Polizeireiter starten ihren Dienst

von , am
12.08.2015

Niederhaverbeck - Bis zum 6. Oktober sind wieder Polizeireiter im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide unterwegs. Sie passen auf, dass dort die Naturschutz-Regeln eingehalten werden.

Die Polizeireiter sorgen im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide für Ordnung. © Christa-Maria Brockmann
Mit Beginn der Heideblüte schwingen sich die Kommissarinnen Sonja Bosse und Konstanze Brinckmann auf ihre Pferde "Geronimo" und "Harlekin". Bis zum 6. Oktober sorgen die Polizeireiter in der Lüneburger Heide wieder dafür, dass alle Vorschriften des Naturschutzgebietes eingehalten werden. Von der "Saisonwache" auf dem Hillmershof in Wilsede im Heidekreis reiten sie bis nach Undeloh, Sudermühlen und Schneverdingen.  So dürfen die Besucher die Wege nicht verlassen, in der Heide nicht rauchen und kein Feuer machen. Hunde gehören an die Leine, Kraftfahrzeuge gar nicht in die Heide. Die Reiterinnen helfen auch Besuchern, die sich verirrt haben.
 
Zeitgleich nahmen die VNP-Naturwächter mit ihren Fahrrädern und Sanitätsreiter der Johanniter-Unfallhilfe vom Kreisverband Harburg ihre Arbeit auf. Im unwegsamen Gelände sind sie schnell bei Verletzten: Ob Bienenstich, verknackster Knöchel oder Kreislaufkollaps -  die ausgebildeten Retter haben in ihren Satteltaschen alles für die Erste Hilfe dabei. "Die Reiter und Naturwächter vermitteln den Urlaubern und Tagesausflüglern ein großes Sicherheitsgefühl", erklärte Mathias Zimmermann, Geschäftsführer der Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide (VNP).
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