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LWK-Feldtag in Borwede sehr erfolgreich

von , am
19.06.2015

Oldenburg - Der Feldtag der Landwirtschaftskammer Niedersachsen auf der Versuchsstation in Borwede (Lkr. Diepholz) war mit rund 2.800 Gästen gut besucht. Auf 28 Hektar ging es um Trends im Ackerbau.

Auf einer Fläche von 11.000 Quadratmetern zeigten 85 Unternehmen aus dem In-und Ausland ihre Produkte und Dienstleistungen. © Walter Hollweg
Auf ihrer Versuchsstation in Borwede hatte die Kammer auf 28 Hektar alle Kulturen in den fachlichen Fokus gestellt, die zwischen Harz und Nordsee auf den Äckern angebaut werden. Gerhard Schwetje, LWK-Präsident kündigte "konkrete Beratungsempfehlungen für die niedersächsischen Praktiker" an. Diese Empfehlungen basierten auf einem neutralen und unabhängigen Versuchswesen, das die Kammer über ganz Niedersachsen aufgebaut habe. Ein Netz an Versuchsstationen mache es möglich, für alle Boden- und Klimaverhältnisse und für alle landwirtschaftlichen Kulturen verlässliche Aussagen zu treffen.

Zwischenfrüchte großes Thema

Das Informationsangebot deckte das weite Spektrum des Pflanzenbaus ab. Es erstreckte sich von Sortenfragen über Pflanzenschutz- und Düngestrategien bis hin zu Ackerexoten wie Sojabohne oder Möhre. Großes Interesse fand auch der Anbau von Zwischenfrüchten. Sie sind für die Landwirte wichtig, um die von der EU geforderte Kulturvielfalt auf dem Acker (Anbaudiversifizierung) zu erfüllen. Besonders anschaulich wurde der Umweltaspekt beim praktischen Maschineneinsatz. Dabei ging es zunächst um die sachgerechte Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln. Es folgte der Praxiseinsatz von Hack- und Striegeltechnik, die als mechanische Unkrautbekämpfung auch in der konventionellen Landwirtschaft zunehmend Bedeutung gewinnt. Abgerundet wurde der Feldtag durch eine Fachausstellung. Auf einer Fläche von 11.000 Quadratmetern zeigten 85 Unternehmen aus dem In-und Ausland ihre Produkte und Dienstleistungen.

Bodenschonung wichtig

Dass bei allen landwirtschaftlichen Arbeiten der Boden geschont werden kann, machte die Demonstration von Reifendruckregelanlagen und Raupenlaufwerken deutlich. Mit ihnen können der Druck auf den Boden reduziert und unerwünschte Verdichtungen verhindert werden. Abgerundet wurde der Feldtag durch eine Fachausstellung.
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