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Martinsgänse: Preise stabil

Externer Autor
am
09.11.2015

Hannover - Stabile Preise für den Gänsebraten zum Martinsfest stimmen die Mäster optimistisch. Das erwartete Preisniveau gilt sowohl für die Direktvermarktung als auch für den Lebensmitteleinzelhandel.

Das Festtagsessen zum Martinstag wird in diesem Jahr ähnlich teuer wird wie im Vorjahr, sagt Anna Wilke vom Niedersächsischen Geflügelwirtschaftsverband (NGW). Dies gilt sowohl für den Bereich der Direktvermarktung als auch für den Lebensmitteleinzelhandel. „Es sind in diesem Jahr in Niedersachsen ungefähr so viele Tiere eingestallt worden wie 2014“, erläutert Wilke. Ähnlich wie bei anderen Geflügelarten, gibt es auch bei der Vermarktung von Gänsefleisch einen Trend zum Verzehr von Teilstücken.Ware aus dem Ausland, überwiegend aus Polen und Ungarn, kommt nach Angaben des NGW zum überwiegenden Teil als portioniert auf den deutschen Markt. Hierzulande gehaltene Tiere werden überwiegend frisch vermarktet, deshalb wird nur etwa ein Drittel bereits zerlegt verkauft, frisch oder als Tiefkühlware. „Wegen der steigenden Zahl kleiner Haushalte und der etwas aufwändigeren Zubereitung des Gänsebratens greifen immer mehr Kunden eher zu Brust oder Keule“, schildert Wilke.

Beim Einkauf lohnt es sich immer, auf die Herkunft der Tiere zu achten. Bisher stammen nur etwa 18 Prozent der in Deutschland verzehrten Gänse auch von deutschen Höfen. In Niedersachsen gibt es rund 700 Gänsehalter. Knapp 295.000 Tiere werden hier jährlich vermarktet. Damit kommt etwas mehr als jede zweite bundesweit erzeugte Gans von einem niedersächsischen Hof. Die Verbraucher dürfen bei diesen heimischen Produkten sicher sein, dass die Tiere tiergerecht gehalten und gefüttert wurden und keine langen Transportwege hinter sich haben. Das gilt nicht nur für das Fleisch der Tiere, sondern auch für die Federn. Das Rupfen lebender Tiere ist in Europa verboten. Vorbestellungen für Martins- oder Weihnachtsgänse nehmen die Tierhalter gerne an. Auf den Wochenmärkten oder direkt im Hofladen können sich die Kunden ihren Festtagsbraten reservieren lassen. Standorte und Angebot der Märkte und Hofläden sind auf der Homepage www.service-vom-hof.de zusammengetragen. Aber auch der Lebensmitteleinzelhandel bietet zur Saison tiefgekühlte Gänse oder Gänseteile aus Deutschland an, in gut geführten Schlachtereien und anderen Läden gibt es auch frische Teilstücke. (LPD 86/2015)

700 Gänsehalter in Niedersachsen

Beim Einkauf lohnt es sich immer, auf die Herkunft der Tiere zu achten. Bisher stammen nur etwa 18 Prozent der in Deutschland verzehrten Gänse auch von deutschen Höfen. In Niedersachsen gibt es rund 700 Gänsehalter. Knapp 295.000 Tiere werden hier jährlich vermarktet. Damit kommt etwas mehr als jede zweite bundesweit erzeugte Gans von einem niedersächsischen Hof. Die Verbraucher dürfen bei diesen heimischen Produkten sicher sein, dass die Tiere tiergerecht gehalten und gefüttert wurden und keine langen Transportwege hinter sich haben. Das gilt nicht nur für das Fleisch der Tiere, sondern auch für die Federn. Das Rupfen lebender Tiere ist in Europa verboten.

 

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Vorbestellungen für Martins- oder Weihnachtsgänse nehmen die Tierhalter gerne an. Auf den Wochenmärkten oder direkt im Hofladen können sich die Kunden ihren Festtagsbraten reservieren lassen. Standorte und Angebot der Märkte und Hofläden sind auf der Homepage www.service-vom-hof.de zusammengetragen. Aber auch der Lebensmitteleinzelhandel bietet zur Saison tiefgekühlte Gänse oder Gänseteile aus Deutschland an, in gut geführten Schlachtereien und anderen Läden gibt es auch frische Teilstücke. (LPD 86/2015)

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