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Kommentar zur Tiertragödie in Stade

Der Mensch zählt

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Redaktion LAND&Forst, LAND & Forst
am
22.03.2016

Auf einem Biohof sterben offenbar qualvoll 23 Rinder - ein Kommentar zum Thema von Sabine Hildebrandt.

Eine Meldung für die überregionale Presse: Auf einem Biohof sterben offenbar qualvoll 23 Rinder. Man kann nur vermuten, wie der Blätterwald geraschelt hätte, wenn es ein konventioneller Betrieb gewesen wäre. Fast sicher ist aber, dass die (grüne) Politik eingestiegen wäre, um den „bösen Massentierhaltern“ einen mitzugeben.

Es muss um den Menschen gehen

Dazu hätten sich noch jede Menge selbsternannter Experten zu Wort gemeldet, die ja schon immer wussten, dass alle Bauern „Qualzucht“ betreiben. Das Vokabular ist inzwischen leidlich bekannt.

Aber bringt uns das weiter? Bio gegen konventionell? Groß gegen klein? Gut gegen böse? Ich meine: Nein! Zuerst muss es um den Menschen gehen.

Gute Freunde und Berufskollegen sind gefragt

Der tragische Fall in Hammah sollte klar machen, dass Landwirte in erster Linie zwei Dinge brauchen, um schwere Zeiten zu überstehen: Gute Freunde und Berufskollegen, die aufeinander achten.

Obwohl Betriebsgrößen und Schwerpunkte unterschiedlicher sind als je zuvor, verbindet doch alle Bauern die Leidenschaft zu ihrem Beruf.

Weitere Hintergründe zum Geschehen in Hammah finden Sie hier...

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