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Milchmarkt tendiert wieder zur Erholung

von , am
04.03.2015

Hannover - Das Ende der des streng regulierten Milchmarktes rückt näher und die Erzeuger reagieren auf drohende Strafzahlung mit reduzierten Anlieferungsmengen.

Die Lage an den Märkten für Milch und Molkereiprodukte könnte sich stabilisierend auf die Erzeugerpreise auswirken. © Mühlhausen/landpixel
Die Erzeugerpreise für Milch sind mit einem Minus in das neue Jahr 2015 gestartet, die Preisspirale hatte sich damit weiter abwärts gedreht. Aktuell stehen die Zeichen wieder auf Markterholung, damit zeigen die gedrosselten Anlieferungsbemühungen erste Erfolge. Für Entlastung sorgen zugleich die weiterhin soliden Ausfuhrerfolge der Molkereien. Bei Käse gab es keine Fortsetzung der Erfolgsgeschichte mit steigenden Exportzahlen.

Hoffen auf Preisbelebung

Jetzt hoffen die Erzeuger auch im Inlandsmarkt auf eine Preisbelebung, Milch und Milchprodukte weisen bislang ein sehr niedriges Niveau auf. In der Folge dürfte sich dann auch der Auszahlungspreis an die gut 10.000 niedersächsischen Milcherzeuger wieder stabilisieren. Sie erhielten im ersten Halbjahr 2014 für ihre Anlieferungsmilch mit knapp 40 Cent je Kilogramm einen guten Preis. In der zweiten Jahreshälfte sank er auf knapp über 30 Cent je Kilogramm. Aktuell hat er sogar dieses Niveau unterschritten. Im Gegensatz zur Milchmarktkrise des Jahres 2008/09 belasten momentan keine Lagerbestände den Markt, so dass die derzeitigen Zeichen einer Markterholung sich rasch auf die Erlöse auswirken können.
 
 

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