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Nationalpark Harz: Waldinventur beginnt

von , am
27.08.2015

Wernigerode - Es wird genau beobachtet, gezählt und dokumentiert: Im 2006 fusionierten Nationalpark Harz beginnt in diesen Tagen die erste große Waldinventur.

Baumhöhlen, Blitzrinnen und abgerissene Äste - jetzt wird im Harz alles gezählt. © Mühlhausen/landpixel
An rund 2.400 Probepunkten mit jeweils 500 Quadratmetern werden die Bäume, der Waldboden und auch Totholz unter die Lupe genommen. Die Experten schauen auf Baumhöhlen, Blitzrinnen und abgerissene Äste. Ziel der Untersuchung ist, die Entwicklung des Nationalparks beurteilen zu können. Die Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt in Göttingen begleitet die Untersuchungen wissenschaftlich. In zehn Jahren soll es die nächste Waldinventur geben.
 
Der knapp 25.000 Hektar große Nationalpark Harz in seiner heutigen Form war 2006 durch eine Fusion des sachsen-anhaltischen Teils mit dem Schutzgebiet auf niedersächsischer Seite entstanden. Es gibt verschiedene Zonen: eine Kernzone, wo die Menschen nicht mehr eingreifen, und eine Naturentwicklungszone, wo Eingriffe möglich sind.
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