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Auch in Niedersachsen: Mit Salmonellen verunreinigte Eier im Handel

Eier gestapelt in Eierpappen
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Birgit Greuner, LAND & Forst
am
21.06.2018

Das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium warnt: Mit Salmonellen verunreinigte Eier sind in den Handel gelangt. Hier weitere Details.

Mit Salmonellen verunreinigte Eier sind in den Handel gelangt. Darauf weist das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hin. Betroffen sind Bio-Eier der Lohner Packstelle Eifrisch-Vermarktungs GmbH. Vermarktet wurden bisher 120.000 Stück.

Die Eier, vertrieben durch Penny, Kaufland, Aldi Nord, Aldi Süd, Real 10er und 6er, Lidl und Netto wurden in folgende Bundesländer geliefert (alphabetische Reihenfolge):

  • Baden-Württemberg,
  • Bayern, Berlin,
  • Brandenburg,
  • Bremen,
  • Hamburg,
  • Hessen,
  • Mecklenburg-Vorpommern,
  • Niedersachsen,
  • Nordrhein-Westfalen,
  • Sachsen,
  • Schleswig-Holstein.

Die amtliche Rückverfolgung der Eier, die in den Handel gelangt sind, dauert an.

Eier mit Mindesthaltbarkeit bis 7. Juli 2018

    Die Ware in 10-er und 6-er-Kartons trägt den Printcode 0-DE-0356331. Der Rückruf betrifft alle Eier mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum zwischen dem 3. und 7. Juli 2018.

    Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ein Verzehr der Eier gesundheitsgefährdend ist:

    • Beim Verzehr von infizierten Eiern können Magen-Darm-Erkrankungen auftreten.
    • Eier mit der genannten Printnummer sollten in das Geschäft zurückgebracht oder in den Abfall gegeben werden.

    Salmonellenbelastung durch Eigenkontrollen festgestellt

    Der Fall im Emsland war durch Eigenkontrollen des Betriebes bekannt geworden. Daraufhin wurde das zuständige Veterinäramt informiert und sofort der öffentliche Rückruf eingeleitet.

    Bundesweit wurde über www.lebensmittelwarnung.de gewarnt.

    Was wichtig ist bei einer Salmonellen-Infektion

    Eine Salmonellen-Erkrankung äußert sich innerhalb einiger Tage nach Infektion mit Durchfall, Bauchschmerzen und gelegentlich Erbrechen und leichtem Fieber:

    • Die Beschwerden klingen in der Regel nach mehreren Tagen von selbst wieder ab.
    • Insbesondere Säuglinge, Kleinkinder, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwerere Krankheitsverläufe entwickeln.
    • Personen, die dieses Lebensmittel gegessen haben und schwere oder anhaltende Symptome entwickeln, sollten ärztliche Hilfe aufsuchen und auf eine mögliche Salmonellen-Infektion hinweisen.

    Weitere Informationen zu Salmonellen gibt es beim Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES).

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