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Niedersachsen: Waldbrandgefahr derzeit sehr gering

von , am
27.05.2015

Hannover/Bispingen - Zu wenig Wasser haben viele landwirtschaftliche Flächen im nördlichen Niedersachsen. Die Gefahr eines Waldbrandes ist derzeit in weiten Teilen aber sehr gering.

Viele der leichten Böden im Norden Niedersachsens sind derzeit zu trocken. © Mühlhausen/landpixel
Hannover/Bispingen - Viele landwirtschaftliche Flächen im nördlichen Niedersachsen haben derzeit zu wenig Wasser, trotzdem ist die Waldbrandgefahr bisher als sehr gering einzustufen. Wegen der anhaltenden Trockenheit in den vergangenen Wochen sind bereits die ersten Beregnungsanlagen im Einsatz. "Wir haben es zwar schon trockener gehabt um diese Jahreszeit. Aber ein ordentlicher Landregen wäre jetzt ganz schön", sagte eine Sprecherin des Landvolk-Verbandes in Hannover am Dienstag. Zum Glück seien die Kulturen, die viel Wasser brauchten, noch sehr klein. Dazu zählten Kartoffeln, Zuckerrüben und Mais.
 
Trotz der fehlenden Niederschläge gilt die Waldbrandgefahr in Niedersachsen derzeit als sehr gering. "Die Lage ist entspannt", sagte ein Sprecher der Landesforsten in Bispingen. Nur in wenigen Regionen herrsche eine mittlere Waldbrandgefahr. Zur Überwachung der Wälder seien 18 Kameras des Früherkennungssystems (AWFS) im Einsatz. Diese erfassten ein Gebiet von 400.000 Hektar zwischen Gifhorn, Uelzen bis nach Lüneburg.
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