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Niedersachsens Wirtschaft von Griechenlandkrise kaum betroffen

von , am
23.07.2015

Hannover - Niedersachsens Handel mit Griechenland ist eher gering. Direkte Auswirkungen auf die Wirtschaft des Landes sind daher kaum zu erwarten.

Rund 700 niedersächsische Unternehmen handeln mit Firmen aus Griechenland, rund ein Dutzend davon ist auch vor Ort tätig. © H.D.Volz/pixelio
Die Finanzkrise in Griechenland hat auch in Niedersachsen zur Verunsicherung vieler Unternehmen beigetragen. Direkte Auswirkungen sind allerdings kaum zu erwarten, denn Griechenland spielt nach Angaben des Niedersächsischen Industrie- und Handelskammertags (NIHK) für die Wirtschaft des Landes kaum eine tragende Rolle. Beim gesamten Außenhandel kommt der Staat gerade mal auf einen Anteil von einem Prozent.
 
Rund 700 niedersächsische Unternehmen handeln mit Firmen aus Griechenland, rund ein Dutzend davon ist auch vor Ort tätig. Das Handelsvolumen lag 2014 bei 460 Millionen Euro, 2013 bei 520 Millionen Euro und 2012 bei 450 Millionen Euro. Zu den Haupthandelsprodukten gehörten Fleischwaren, Käse, Rohtabak und Fahrzeuge. Die Exporte erreichten einen Wert von 351 Millionen Euro. Nur 0,5 Prozent aller Ausfuhren aus Niedersachsen gingen nach Griechenland, das damit auf Platz 35 der Bestimmungsländer für Exporte lag. Eingeführt aus Griechenland wurden vor allem Aluminiumprodukte und Bekleidung, zuletzt im Wert von 111,9 Millionen Euro. Griechenland belegte damit Platz 50 der wichtigsten Importländer Niedersachsens.
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