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Äpfel von der Niederelbe

Obstbauern hoffen auf bessere Preise

Landvolk Pressedienst
am
02.02.2016

Die Obstbauern an der Niederelbe setzen große Hoffnungen in die zweite Hälfe der Vermarktungssaison. Nach der Rekordernte 2014 sind die Preise drastisch gesunken und trotz niedigerer Ernte 2015 noch nicht wieder angemessen gestiegen. Jetzt öffnen die Obstbauern ihre Speziallager.

Niedersachsens Obstbauern haben laut Angaben des Statistischen Bundesamtes 2015 insgesamt 287.000 t Äpfel geerntet, zwölf Prozent weniger als im Jahr zuvor. Ulrich Buchterkirch, Vorsitzender der Fachgruppe Obstbau im Landvolk Niedersachsen schildert die Situation: "Unsere Obstbauern haben von der Rekordernte im Jahr 2014 wegen der rapide gesunkenen Preise nicht profitieren können. Trotz der niedrigeren Ernte im Jahr 2015 haben die Preise noch nicht den erwarteten Auftrieb genommen."

Jetzt öffnen die Obstbauern ihre Speziallager und bieten Äpfel in erntefrischer Qualität an. Die Verbraucher können aus einer Vielfalt verschiedener Sorten ganz nach ihrem Geschmack auswählen, von süß bis eher säuerlich, von knackig bis mürbe bieten die Apfelsorten eine große Auswahl.

Apfelbäume auf 8.200 ha

Der Apfel ist die wichtigste Kultur für die Obstanbauer an der Niederelbe. Sie werden nach den Prinzipien des Integrierten Obstbaues erzeugt. Auf etwa 8.200 ha stehen hier Apfelbäume. Aktuell erfordert neben den Arbeiten im Verkauf der Winterschnitt den Einsatz der Obstbauern.

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