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Erntedankaktion

Öffentlichkeitsarbeit: Einmal mit den Großen ernten

Maishäcksler auf Acker
Christian Mühlhausen
am
07.10.2016

Das Landvolk Göttingen hat zum Erntedank über die Lokalpresse publikumswirksam Mitfahrtickets für Maishäcksler und Rübenroder verlost. Eine tolle Aktion!

„Kinder- und Männerträume wahr werden lassen“ - unter diesem Motto verloste das Landvolk Göttingen zum Erntedank über die Lokalpresse publikumswirksam Mitfahrtickets für Maishäcksler und Rübenroder.

Moderne Landwirtschaft bringt große Maschinen mit sich, so wie Maishäcksler und Rübenroder. „Wir merken immer wieder, wie diese moderne Technik fasziniert“, sagt der Geschäftsführer des Landvolk-Kreisverbands Göttingen, Achim Hübner.Spaziergänger und Wanderer würden anhalten und zusehen, wie die Landwirte die Arbeit auf dem Acker erledigen. Zeit zum Erklären bleibe dabei leider oftmals nicht. Mit einer Mitfahr-Aktion hat der Verband Abhilfe geschaffen und den Erntedank zugleich in ein neues, anderes Licht gerückt.

Für Leistung der Bauern werben

„Die Versorgung mit guten Lebensmitteln ist so perfekt, dass das Erntedankfest kaum noch Beachtung findet. Wir wollen mit dieser Aktion dazu aufrufen, diese Leistung unserer Bauern wenigstens wahrzunehmen. Dankbarkeit erwarten wir dabei nicht“, ergänzt Hübner.

Feinmechaniker genießt Mitfahraktion des Landvolkes

Einer der Gewinner war Eckhard Seute, Feinmechaniker aus Hannoversch-Münden. Er durfte bei Diemarden mit Tobias Linsel vom Lohnunternehmen Dörhage auf einem Claas Jaguar beim Häckseln mitfahren und mit Christian Glahn, Lohnunternehmen Glahn/Arend, beim Maisabfahren. Seute war begeistert: "Mich hat es richtig fasziniert – und Kompliment ans Landvolk für die tolle Aktion. Ich komme vom Dorf, wir haben früher Kartoffeln angebaut, und ich weiß, was die Bauern leisten. Ich interessiere mich seit Jahren für Landtechnik, aber endlich mal selbst mitzufahren, das war ganz große Klasse."

Ihn habe es total überrascht, wie viel der Fahrer doch noch machen und dabei konzentriert sein muss – etwa die ständige Anpassung des Maisgebisses an den Boden, die Verstellung des Auswurfkrümmers und die Absprache mit dem Schlepperfahrer über Funk, vor allem bei Lagermais.

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