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Rinderschau in Tarmstedt: Topmodels schwarz- und rotbunt

von , am
30.06.2015

Tarmstedt - Der Montag der Tarmstedter Ausstellung gehört traditionell den Holsteinkühen. Den Auftakt macht in diesem Jahr die Färsenschau.

Die Fleischrinder bestimmen am Samstag, dem 11. Juli, das Bild auf dem Tarmstedter Tierschaugelände. © Messe
Die Züchterjugend ermittelt den Sieger im Jungzüchter-Vorführwettbewerb. Die jungen Kühe, die gerade ihr erstes Kalb bekommen haben, sind für die Milchviehhalter besonders interessant, weil sich an ihnen der Zuchterfolg gut ablesen lässt. Deshalb ist die Färsenschau der Masterrind GmbH mit Sitz in Verden fester Bestandteil der Ausstellung und ein Muss für die Holstein-Züchter. In der nun schon zum neunten Mal ausgeschriebenen Offenen Färsenschau dürfen alle Holsteinfärsen aus dem Masterrind-Gebiet teilnehmen. Deshalb werden nicht nur Top-Tiere aus Niedersachsen, sondern auch aus Sachsen erwartet.
 
Am Montag, 13. Juli, ab 10.30 Uhr werden rund 50 junge Kühe im Ring 2 gegeneinander antreten. Die schwarz- und rotbunten Färsen werden im Ring bewertet und rangiert. Am Ende des Wettbewerbs wird die beste Färse der Tarmstedter Ausstellung prämiert.

Nachzuchten von aktuellen Masterrind-Besamungsbullen

Im Anschluss an die Färsenschau präsentiert die Masterrind ab zwölf Uhr im Ring 2 die Nachzuchten von fünf aktuellen Masterrind-Besamungsbullen: Es werden Töchter der Vererber Snow RF, Snowmaster, Majorca, Daylight und Xmas vorgestellt und fachkundig kommentiert. Wer es zu der Nachzuchtpräsentation am Montag nicht schafft, kann die weiblichen Nachzuchttiere an allen Ausstellungstagen im großen Zelt der Masterrind in Augenschein nehmen. Das Zuchtunternehmen ist von Freitag bis Montag auf dem Freigelände in der Nähe des Tierschaurings präsent.
 
Am Ausstellungssonntag wird der kleine Tierschauring zur Bühne der Nachwuchszüchter, denn ab 11.30 Uhr wird dort zum vierten Mal der Niedersachsen-Cup ausgetragen. In dem offenen Vorführwettbewerb geht es für die jugendlichen Teilnehmer darum, ein Jungrind oder eine Kuh perfekt vorzuführen. Teilnehmen können alle Jungzüchter zwischen fünf und 25 Jahren, die einem der drei Zuchtverbände Masterrind, Osnabrücker Herdbuch (OHG) oder dem Verein Ostfriesischer Stammviehzüchter (VOST) angehören. Rund 60 Jungen und Mädchen sind für den Wettbewerb gemeldet. Der Titel des Niedersachsen-Meisters wird in zwei Altersklassen (bis 15 Jahre und 16 bis 25 Jahre) ermittelt.

Kammerentscheid am Montag

Am Montag, 13. Juli, geht es für die Auszubildenden und Jungzüchter aus dem Gebiet der ehemaligen Landwirtschaftskammer Hannover morgens bereits um neun Uhr los. Der Jungzüchter-Gebietsentscheid Hannover, auch Kammerentscheid genannt, steht an, bei dem es um die korrekte Beurteilung und Beschreibung einer Auswahl von Kühen geht. Die Teilnehmer müssen in Ring 2 die Kühe nach ihrem äußeren Erscheinungsbild beurteilen und eine Gruppe von sechs Tieren rangieren.
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