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Schacht Konrad: Der Landwirt von nebenan

von , am
19.05.2015

Die geplante Erweiterung des Endlagers Schacht Konrad hat die Atommüll-Debatte neu entfacht. Landwirt Karl-Ludwig Wasmus lebt schon lange mit dem Protest gegen den Atommüll.

Die Landwirte Burkhard Fritsch und Karl-Ludwig Wasmus wehren sich gegen die Erweiterungspläne für das Atommüll-Endlager Schacht Konrad in Salzgitter. © Katja Schukies
Diese Silhouette kennt fast jedes Kind: Schacht Konrad ist seit Jahrzehnten ein Symbol für den Widerstand gegen Atomkraft. Erneut entfacht wurde die Atommüll-Debatte jetzt durch die geplante Erweiterung des Endlagers. Und auch Landwirte sind mit ihrem Protest dabei. So auch Karl-Ludwig Wasmus, dessen landwirtschaftlicher Betrieb in Sichtweite zum Schacht Konrad liegt - näher geht es kaum. Fährt man auf seinen Hof, fällt der Blick auf den Trecker, beziehungsweise das, was angekoppelt ist: Ein bunter Bauwagen mit dem "Atomkraft - Nein danke"-Signet. Es ist fast wie eine Reise in die Vergangenheit. Doch der Konflikt ist brandaktuell.
 
Karl-Ludwig Wasmus ist Landwirt in Salzgitter-Bleckenstedt. Auf 50 Hektar baut er Zuckerrüben, Weizen und Mais für eine Biogasanlage an. Hier gibt es noch vier wirtschaftende Betriebe. "Alle eint die Abneigung gegen Atomkraft", sagt der 55-Jährige.

Wie das Leben und das Arbeiten in der Nähes des Schachtes ihn geprägt hat, lesen Sie auf in der aktuellen LAND & Forst Ausgabe  21/2015. Möchten Sie die LAND & Forst für einen Monat gratis zum Probelesen bestellen? Dann klicken Sie hier…

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