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Seuchenbekämpfung

Schweinepest-Übung mit positivem Fazit

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Renate Bergmann, LAND & Forst
am
10.11.2018

Mit einer länderübergreifenden Übung zur Afrikanischen Schweinepest haben die Landkreise Osnabrück und Steinfurt den Ernstfall geprobt.

Ausgangspunkt der Übung war der fiktive Fund eines infizierten toten Wildschweines auf dem ehemaligen Militärgelände in Bramsche-Achmer.

Winfried Wilkens (Kreisrat Osnabrück) zog am Ende des ersten Tages der Übung eine positive Bilanz: „Wir haben gesehen, dass unser Krisenstab das Geschehen gut im Griff hat. Wir haben aber auch einige kleine Dinge gesehen, die sich optimieren lassen.

Wildschwein

Ziel der Übung ist die Überprüfung der Meldesysteme und der kreis- und bundesländerübergreifenden Zusammenarbeit der Behörden. Die mehrtägige Übung ist bewusst so angelegt, dass zwei benachbarte Kreise aus verschiedenen Bundesländern betroffen sind und die Aktivitäten im Falle eines Ausbruchs gemeinsam umsetzen. Bei einem Seuchenausbruch im Grenzgebiet zweier Bundesländer müssen die betroffenen Behörden eng zusammenarbeiten, um eine wirksame Bekämpfung der Tierseuche sicherstellen zu können.

Keis- und bundesländerübergreifenden Zusammenarbeit notwendig

Ausgangspunkt der Übung war die Meldung eines angenommenen positiv getesteten Wildschweinfundes. Erstmals konnte bei dieser Übung die Ausstattung des Neubaus des Logistikzentrum Nord in Bersenbrück ganz praktisch getestet werden, wie Jörg Fritzemeier als Leiter des Veterinärdienstes für Stadt und Landkreis Osnabrück betont. Mit einer speziellen Software, der zentralen Tierseuchendatenbank des Friedrich-Loeffler-Instituts, wurden Restriktionsgebiete unter Berücksichtigung der lokalen Verhältnisse definiert.

Beteiligt sind Veterinäre und andere Mitarbeiter der Kreise Osnabrück und Steinfurt sowie des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen und des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen.


 

Mit Material von PM Landkreis Osnabrück
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