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Harz

Studie zum Klimawandel: Zu wenig Regen im Harz

Regen tropft herunter
am Mittwoch, 26.06.2019 - 11:27

Im Harz wird es immer trockener. Betroffen ist nahezu der gesamte niedersächsische Teil des Harzes. Denn auch im Winter sinken die Niederschlagsmengen, wie eine Studie zeigt.

Im Harz gehen die Niederschlagsmengen mittlerweile nicht mehr nur in den Sommerhalbjahren, sondern auch im Winter zurück, wie eine aktuell veröffentlichte Langzeitstudie der Harzwasserwerke belegt. Betroffen von diesem Rückgang ist nahezu der gesamte untersuchte niedersächsische Teil des Harzes, berichtet eine Sprecherin der Harzwasserwerke.

Der Trend gelte besonders rund um das Einzugsgebiet der Sösetalsperre bei Osterode. Einzig das Gebiet der Eckertalsperre bei Bad Harzburg wurde von dieser Entwicklung ausgenommen - sie profitiert im Winterhalbjahr davon, in der Nähe des schneereichen Brockens zu liegen.

Auch im Winter weniger Regen und Schnee

Die vorliegende Studie über den Rückgang der Niederschlagsmengen im Harz entkräftet demnach frühere Annahmen, dass der Klimawandel im Harz zwar zu trockeneren Sommern, dafür aber zu feuchteren Winter führen würde. Dies habe sich nicht bestätigt. Denn in den vergangenen Jahren habe es tendenziell auch in den Wintern weniger Regen und Schnee gegeben.

Die Ergebnisse der Langzeitstudie des Harzwasserwerkes, die auf Daten aus den Jahren 1941 bis 2018 basieren, wurden vergangene Woche dem niedersächsischen Umweltminister Olaf Lies (SPD) übergeben.

Mit Material von dpa/lni