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Studie: Landärzte fehlen immer noch

von , am
02.04.2015

Es gibt immer noch zu wenig Ärzte auf dem Land. Das zeigen Ergebnisse einer neuen Studie im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung, auf die der LandFrauenverband Hannover mit Kritik reagierte.

Studie stellt Bedarfsplanung der Kassenärztlichen Vereinigung und der Krankenkassen in Frage. © Mühlhausen/landpixel
Besonders niedrig ist die Ärztedichte auf dem Land. So kommen dort auf einen HNO-Arzt durchschnittlich etwa 32.000 Einwohner, während es in der Großstadt 18.000 und in Nebenzentren 27.000 sind. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung. Auch die neue Bedarfsplanung der Kassenärztlichen Vereinigungen und Krankenkassen, die durch das Landärztegesetz 2013 für die medizinische Versorgung eingeführt wurde, orientiert sich den Angaben zufolge nicht stärker am regionalen Versorgungsbedarf. Der LandFrauenverband Hannover (NLV) reagierte mit heftiger Kritik auf die Studienergebnisse. Es könne nicht sein, dass die Bedarfsplanung den "ländlichen Raum benachteiligt".
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