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Sommerferien

Über ein Ferienjobangebot zum neuen Azubi

Landvolk Pressedienst
am
20.06.2016

Bald sind Sommerferien! Wer Schülern einen Ferienjob auf seinem Hof anbietet, hat vielleicht schon den künftigen Azubi kennengelernt.

Bald starten die Sommerferien und viele Schüler wollen mit einem Ferienjob ihr Taschengeld aufbessern. Auch für landwirtschaftliche Betriebe ist so ein Gast auf dem Hof interessant: Während die Schüler wichtige Eindrücke für das spätere Berufsleben mitnehmen, kann der Landwirt beurteilen, ob der Jugendliche sich auch als Azubi eignen würde.

Folgendes gilt zu beachten:

  • Ferienjobs sind auf maximal vier Wochen pro Kalenderjahr beschränkt, wenn Jugendliche vollzeitschulpflichtig sind.
  • Kinder unter 13 Jahren dürfen nicht beschäftigt werden.
  • Ab einem Alter von 13 Jahren sind täglich bis zu zwei Stunden in der Zeit von 8 bis 18 Uhr leichte Arbeiten erlaubt, auf landwirtschaftlichen Betrieben sind es drei Stunden täglich.
  • Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren dürfen acht Stunden am Tag, maximal 40 Stunden pro Woche arbeiten.
  • In der Erntezeit erhöht sich das Limit auf neun Stunden am Tag, wenn 85 Stunden innerhalb von zwei Wochen nicht überschritten werden.
  • Wichtig ist die Ruhezeit von mindestens 12 Stunden nach den Arbeitseinsätzen.
  • Im Krankheitsfall sind die jungen Arbeitnehmer über die Krankenversicherung der Eltern versichert.

Volljährige Ferienjobber mit Anspruch auf Entgeltfortzahlung

Bei einem Unfall gilt für die Beschäftigten die gesetzliche Unfallversicherung des Arbeitgebers, bei landwirtschaftlichen Betrieben ist das die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau.

Was viele nicht wissen: Volljährige Ferienjobber haben Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, Urlaubsanspruch entsteht nach einem vollen Monat Beschäftigung.

Mehr Informationen gibt es im Internet auf den Seiten der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau unter http://www.svlfg.de.

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