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Unfall: Rübenroder kollidiert mit Strommast

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Werner Raupert, LAND & Forst
am
15.11.2015

Gehrden - Dramatischer Unfall gestern Nachmittag auf einem Rübenfeld: Ein 23-jähriger Landwirt hat mit seinem Rübenroder einen 110.000-Volt-Strommast umgefahren.

Kurz vor Abschluss der Rodearbeiten kollidierte am Samstag das nicht hochgefahrene Ladeband eines Grimme-Rübenroders mit einem 110.000-Volt-Strommast der Deutschen Bahn. Dieser knickte sofort nach dem Kontakt um und fiel auf den Roder. Die auf der Erde liegende Leitung sprühte minutenlang Funken, bis der Strom abgeschaltet wurde.

Der Fahrer und seine 15 Jahre alte Begleiterin hatten Glück im Unglück. Sie kamen ohne körperliche Schäden davon. Wegen der großen Gefahr durch den Strom mussten die beiden Insassen allerdings fast fünf Stunden lang in dem Fahrzeug bleiben. Der Unfallort wurde im Umkreis von hundert Metern abgesperrt. Erst als Techniker der Bahn die Leitung erdeten, konnten die beiden das Fahrzeug unverletzt verlassen. Der Sachschaden beträgt etwa 265.000 Euro.

 

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