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Unfallverhütungsvorschriften

Unfallverhütung: Auch beim Batterieaufladen nicht vergessen!

Sozialversicherung für Landwirtschaft/Forsten/Gartenbau
am
29.07.2016

Die Unfallverhütungsvorschriften nicht eingehalten: Weil sein Schlepper nicht ansprang, wollte ein Junglandwirt die Batterie des Fahrzeugs aufladen. Sie explodierte.

Ein junger Landwirt hatte noch Glück im Unglück: Weil sein Schlepper nicht ansprang, schloss er die Elektrokabel ab und das Ladegerät an. Nach dreieinhalb Stunden erfolgte der Rückbau, bei dem er beim Zuschrauben der Minusklemme versehentlich mit dem Schraubenschlüssel an den Pluspol der Batterie kam. So verursachte er einen Kurzschluss. Es funkte kräftig und die Batterie explodierte. Plastikteile und Säure schossen dem Landwirt ins Gesicht.

Der Verletzte ging sofort zum nächsten Waschbecken und wusch sich Gesicht und Augen mit viel Wasser ab. Glücklicherweise blieben keine gesundheitlichen Schäden zurück.

Unfallverhütung beachten

Auch wenn der beschriebene Fall glimpflich ausging: Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) plädiert noch einmal eindringlich dafür, die Unfallverhütungsvorschriften auf landwirtschaftlichen Betrieben einzuhalten. Unfallverhütungsvorschriften schreiben bei der Arbeit mit Akkumulatoren und im Umgang mit Säure vor, die persönliche Schutzausrüstung zu tragen. Dazu gehören Schutzbrille, Schutzhandschuhe und Schutzschürze aus säurefestem Material.

Außerdem hätte der Landwirt den Unfall vermeiden können, wenn er zum Beispiel einen isolierten Schraubenschlüssel verwendet oder einen Pol abgedeckt hätte.

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