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Niedersachsen

Unglaublich: Erfolglose Jagd auf Wolf kostet über 83.000 Euro

Wolf
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Maren Diersing-Espenhorst, LAND & Forst
am
07.08.2019

Niedersachsen gab für die Jagd des Rodewalder Problemwolfs bisher mehr als 83.000 Euro aus.

Die erfolglose Jagd auf den Rodewalder Wolf hat das Land Niedersachsen bislang mehr als 83.000 Euro gekostet. Dies geht aus einer Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der Grünen im Landtag hervor. Demnach hat allein in der Zeit bis Mai ein Dienstleister dem Land Kosten von 48.201,64 Euro in Rechnung gestellt.

Wofür wurde das Geld bezahlt?

Das Umweltministerium wollte auch auf Nachfrage nicht genau erläutern, um welche Art von Dienstleistung es gehe. Der Grünen-Abgeordneten und frühere Agrarminister Christian Meyer vermutet, dass es sich um einen Hersteller von Lebendfallen handelt. In den Fallen sollen Tiere des Rodewalder Rudels gefangen werden.

Gelinge es, den Leitwolf mit einer DNA-Probe zu identifizieren, könne dieser anschließend erschossen werden.

Wolf hat Rinder getötet

Das Land will den Wolf töten, weil er Schutzzäune für Vieh überwunden und Rinder in einer Herde getötet hatte. Der Rüde war Ende Januar zum Abschuss freigegeben worden, dies wurde später vom Oberverwaltungsgericht bestätigt. Die aktuelle Abschussgenehmigung läuft bis zum 31. August.

Mit Material von dpa
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