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Vechta: Herdenschutz vor Wölfen ab sofort bezahlt

von , am
12.02.2015

Nach mehreren Rissen von Nutztieren im Landkreis Vechta und einem sicheren Nachweis von Wölfen nahe der Kreisgrenze erhalten Tierhalter dort jetzt auch Geld für den Herdenschutz.

Nun gibt es auch einen sicheren Wolfsnachweis nahe der Kreisgrenze bei Walsen im Landkreis Diepholz. © Mühlhausen/landpixel
Tierhalter im Landkreis Vechta bekommen mit sofortiger Wirkung finanzielle Unterstützung in Sachen Herdenschutz: Der Landkreis ist mit sofortiger Wirkung in die Förderkulisse Herdenschutz aufgenommen worden. Mit einer Protestaktion hatten Schäfer aus Vechta in der vergangenen Woche auf sich aufmerksam gemacht: Sie hatten einen Schafs-Kadaver in das Umweltministerium gebracht. Seit Ende 2014 waren mehrere Risse von Nutztieren im Kreisgebiet gemeldet worden. Außerdem gibt es einen sicheren Wolfsnachweis nahe der Kreisgrenze bei Walsen im Landkreis Diepholz. Das Niedersächsische Umweltministerium geht davon aus, dass sich dort mindestens ein ortstreuer Wolf angesiedelt hat. Damit liegt der Kreis im regelmäßigen Streifgebiet dieses Wolfes.
 
Nutztierhalter können nun mit Unterstützung des Landes dauerhaft wirksame Präventionsmaßnahmen wie das Aufstellen von Elektrozäunen und die Anschaffung von Herdenschutzhunden auf den Weg bringen, sagte Umwelt-Staatssekretärin Almut Kottwitz am Mittwoch in Hannover: "Wir wollen weiter mit den Nutztierhaltern Strategien und praktikable Lösungen zum Umgang mit dem Wolf erarbeiten." Am 26.02. wird die Staatssekretärin Schafzuchtbetriebe im Landkreis Vechta besuchen und mit Vertretern der Niedersächsischen Schafzuchtverbände Gespräche führen.

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