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Verbraucherschutzbericht: Meyer präsentiert Ergebnisse

von , am
08.09.2015

Hannover - Der niedersächsische Landwirtschaftsminister Christian Meyer hat den Verbraucherschutzbericht 2014 vorgestellt. Ein Ergebnis: Die Produktsicherheit hat sich im vergangenen Jahr leicht verbessert.

Besonders häufig waren: Hygienemängel, unzureichende betriebliche Eigenkontrollen und die fehlerhafte Kennzeichnung von Lebensmitteln. © Mühlhausen/landpixel
Der Verbraucherschutz weise in Niedersachsen weiter ein hohes Niveau auf, betonte Meyer. Er präsentierte die Ergebnisse zusammen mit dem Präsidenten des Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES), Prof. Dr. Eberhard Haunhorst, sowie dem Hauptgeschäftsführer des Niedersächsischen Landkreistages (NLT), Prof. Dr. Hubert Meyer. Nur etwa 13 Prozent aller Proben wurden in Niedersachsen beanstandet. Das sind in 2014 bei insgesamt 30.000 genommenen Proben etwas mehr als 4.000. Damit habe sich der Anteil mangelhafter Erzeugnisse im Vergleich zum Jahr zuvor um 0,5 Prozentpunkte vermindert.

Hygienemängel stehen oben an

Die häufigsten Verstöße waren auch im vergangenen Jahr Hygienemängel, unzureichende betriebliche Eigenkontrollen und die fehlerhafte Kennzeichnung von Lebensmitteln. Mikrobielle Verunreinigungen mit Bakterien, Viren, Schimmel oder Hefepilze sind für rund 20 Prozent der Beanstandungen verantwortlich. 
 
Obwohl die Liste unterschiedlicher Verstöße wie mangelnde Hygiene bei Eiswürfeln, Rückständen von Pflanzenschutzmitteln im Futter oder Piercingringen mit zu hohen Schwermetallanteilen auch 2014 wieder lang ausfalle, sei man doch von größeren Skandalen verschont geblieben. Das zeige auch, wie gut die Zusammenarbeit der Kontrollbehörden in Niedersachsen funktioniere und wie wichtig die auf den Weg gebrachte Verbesserung des Verbraucherschutzes auf allen Ebenen sei.
 
Laut dem Verbraucherschutzbericht wurden 2014 im Rahmen der Berichterstattung für die amtliche Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände-, Kosmetik- und Tabaküberwachung in Niedersachsen 113.144 Betriebe im Land überwacht. In Unternehmen der Urproduktion wurden dabei lediglich 202 Verstöße festgestellt.
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