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Wiesenhof: Erneut gentechnikfreies Futter im Einsatz

von , am
19.01.2015

Hannover - Deutschlands größter Geflügelfleischproduzent Wiesenhof aus dem Kreis Vechta will wieder gentechnikfreies Futter zur Mast der Tiere einsetzen.

Entsprechende Mengen von gentechnikfrei erzeugtem Soja aus Südamerika wurden von Wiesenhof bereits optioniert. © Mühlhausen/landpixel
Das teilte das niedersächsische Agrarministerium am Freitag unter Verweis auf eine entsprechende Unternehmensentscheidung mit. Entsprechende Mengen von gentechnikfrei erzeugtem Soja aus Südamerika wurden bereits optioniert. Vor zehn Monaten hatte die Geflügelbranche, darunter auch Wiesenhof, beschlossen, wegen Problemen beim Einkauf von gentechnikfreiem Soja zunächst manipuliertes Futter an die Tiere zu geben.
 
Gleichzeitig forderte der niedersächsische Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Die Grünen) die Bundesregierung auf, ihre Ankündigung im Koalitionsvertrag umzusetzen, Lebensmittel mit genmanipuliertem Futter kennzeichnen zu lassen. Nur so hätten die Verbraucher eine echte Wahlfreiheit. Auch mit Blick auf ein Freihandelsabkommen mit den USA untermauerte Meyer seine Forderung, keine Senkungen der Tierschutz-, Umwelt- und Verbraucherschutzstandards in Europa zuzulassen.
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