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Zuckerrüben

Zuckerrübenerträge übertreffen Erwartungen

Pressedienst
am
12.01.2016

Der Nordzucker Konzern hat am 1. Januar die Zuckerrübenkampagne 2015/16 abgeschlossen - mit durchschnittlichen Erträgen und großen regionalen Unterschieden.

Der Nordzucker Konzern hat die Rübenkampagne 2015/16 mit durchschnittlichen Zuckererträgen beendet. Regional variierten die Erträge deutlich. Die 13 Werke liefen im Durchschnitt 88 Tage und damit deutlich kürzer als in den Vorjahren. In allen Nordzucker-Anbaugebieten wurden 2015 die Flächen für den Anbau von Zuckerrüben stark reduziert. So wurde dem Marktdruck aufgrund von Übermengen begegnet.

Relativ kurze Zuckerrüben-Kampagne

Insgesamt verarbeitete das Unternehmen konzernweit in seinen 13 Werken rund 12,5 Millionen Tonnen Rüben. Im Vorjahr waren das 18,3 Tonnen. Das deutsche Werk Clauen beendete als letzter Standort nach knapp 102 Tagen die Kampagne. Axel Aumüller, Vorstand Produktion, betonte: „Die diesjährige Kampagne trägt klar die Handschrift des Marktes und zeigt, dass wir beides können: extrem lange Kampagnen wie im Vorjahr, aber auch relativ kurze, wie die diesjährige. Wir können mit Marktschwankungen flexibel umgehen, weil wir über die entsprechenden Technologien verfügen."

 

Rüben erholten sich im Spätsommer

Über alle Länder gesehen liegt der diesjährige Zuckerertrag im langjährigen Mittel. Und dennoch gibt es regional sehr große Unterschiede. „Gerade die späte Aussaat und das eher feuchte und kühle Frühjahr waren nicht optimal für das Wachstum der Rüben. Ab dem Spätsommer konnte die Rübe dann vielerorts aufholen“, fasst Agrarvorstand Dr. Lars Gorissen das Anbaujahr zusammen. „Vor diesem Hintergrund sind die überdurchschnittlichen Hektar-Erträge in Deutschland und Dänemark besonders erfreulich.“

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