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Produkttransparenz

Arla informiert Verbraucher über die "Milkchain"

Blockchain
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Norbert Lehmann, agrarheute
am
08.11.2018

In Finnland setzt die Molkerei Arla die Blockchain-Technologie ein, um Verbraucher lückenlos über den Weg der Milch zu informieren.

Als - nach eigenen Angaben - erste Molkerei weltweit hat Arla ein Rückverfolgungssystem für Biomilch auf Basis einer Blockchain aufgebaut. Verbraucher können darüber zu jeder einzelnen Trinkmilchpackung ergänzende Informationen über die Erzeugung und Verarbeitung der Milch über das Internet abrufen.

In das Pilotprojekt namens "Arla Milkchain" ist bisher nur ein größerer Biomilchbetrieb einbezogen, die Tikka Biofarm im Ort Kurikka. Deren Milch wird in der Genossenschaft Hämeenlinna zu Arlas neuestem Produkt verarbeitet, der "Ein-Betrieb-Biomilch".

Wie viel Milch wurde von wem gemolken?

Digitalisierung_Blockchain

Mit Hilfe der Blockchain werden Daten über die Milcherzeugung, die beteiligten Mitarbeiter, den Milchtransport und die Verarbeitungszeit digital erfasst und miteinander sicher verknüpft.

Der Verbraucher kann anhand des Produktionsdatums auf der Milchpackung mit einer App oder über das Internet nachsehen, wie viele Kühe an diesem gemolken wurden, wie viel Milch erzeugt wurde, ob ein Kalb geboren wurde und wie lange es dauerte vom Abpumpen der Rohmilch in der Molkerei bis zum Abfüllen der fertigen Trinkmilch.

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