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Kartoffelstärke

Avebe plant hohe Ausschüttungen für Kartoffelbauern

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Josef Koch, agrarheute
am
23.11.2018

Die Mitglieder von Avebe sollen 2,9 Mio. Euro an Ausschüttungen erhalten. Im Dezember stimmt die Vertreterversammlung darüber ab. Der Leistungspreis würde damit auf ein Rekordhoch steigen.

In den Vertreterversammlungen im Dezember wird der Stärkehersteller Avebe vorschlagen, den Mitgliedern eine Nachzahlung von fast 2,9 Mio. Euro zu gewähren. Die Auszahlungsrate werde dann 98 Prozent betragen, heißt es in einer Mitteilung.

Avebe hat im Geschäftsjahr 2017/18 damit einen Leistungspreis von 85,81 Euro/t Kartoffeln realisiert. Das ist nach eigenen Angaben ein neuer Rekord und über 4 Prozent höher als der Leistungspreis des vorherigen Geschäftsjahres.

Der Leistungspreis sei der wichtigste Indikator für die finanzielle Lage der Genossenschaft, so das Unternehmen. Dieser setzt sich aus dem Genossenschaftsergebnis und dem Kartoffelgeld zusammen. Das Genossenschaftsergebnis beläuft sich auf 7,8 Mio. Euro, etwa 1,5 Mio. Euro höher als im Vorjahr.

55 Mio. Euro investiert

Das positive Resultat findet laut dem Stärkehersteller seinen Ursprung in einer großen verarbeiteten Kartoffelmenge, einer hohen Produktivität in den Fabriken und einer positiven Entwicklung am Markt. Insbesondere für Lebensmittelderivate - dies sind die speziellen für Lebensmittel verwendeten Inhaltsstoffe auf Stärkebasis - zeichneten sich gute Entwicklungen ab. Auch die Zahlen im Bereich der Produktion und des Verkaufs von Avebe-Kartoffeleiweiß zeigten einen Aufwärtstrend.

Mit etwa 55 Mio. Euro investierte die Genossenschaft im abgeschlossenen Geschäftsjahr in verstärktem
Maße in den weiteren Ausbau der Produktionskapazität für Eiweiß und in die Optimierung und Nachhaltigkeitsförderung der Produktionsanlagen.

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